Lean Production, Wettbewerb, Qualifizierung, Unternehmensportrait, Industrie 4.0 in der Praxis

InTraLab gewinnt Gold in Kategorie Smart Factory

Factory Innovation Award 2026 | Weiterbildung | Lean Digital Production praxisnah erleben
15.06.2026 - von Redaktion FI
Lesedauer:  3 Minuten
v.l.n.r.: Anja Simon (Jurymitglied), Tim Remshardt, Sinan Arslan (Jurymitglied) © KreativMedia
v.l.n.r.: Anja Simon (Jurymitglied), Tim Remshardt, Sinan Arslan (Jurymitglied) © KreativMedia

Vom Problem zur Lösung

Auf deutschen Weiterbildungsportalen finden sich 142 Kurse zu Lean Production, aber nur elf zu Lean Digital Production. Von 62 Lernfabrikkursen integrieren nur sechs Lean und Digitalisierung. Kein einziges Angebot richtet sich an Produktionsmitarbeitende ohne Vorkenntnisse. Alle bestehenden Kurse setzen auf reine Theorie, praxisorientiertes Lernen fehlt komplett. 

Genau hier setzt der Lernbaustein des InTraLab an. In 120 Minuten durchlaufen Teilnehmende drei progressive Prozessvarianten – vom verschwendungsbehafteten Ausgangsprozess über die klassische Lean-Optimierung bis zur digital optimierten Smart Factory. Sie erleben die gesamte Transformationsstrecke handlungsorientiert an einem realen, simulierten Produktionsprozess. Ohne Vorkenntnisse.

Lernbaustein „Lean Digital Production“ im Überblick

Ein 120‑Minuten-Workshop, in dem Produktionsmitarbeitende ohne Vorkenntnisse die sieben Verschwendungsarten erkennen, klassische Lean-Methoden anwenden und konkrete Industrie 4.0-Technologien hands-on erleben. Das alles passiert an einem simulierten Produktionsprozess in unserer Lernfabrik. Unternehmen buchen den Workshop bei uns im InTraLab oder zunehmend hybrid. Wir verkaufen kein Produkt, wir vermitteln eine Fähigkeit.

Mehrwert für den Kunden

Durch die Anwendung von Kaizen, 5S und Fließprinzip lernen die Teilnehmenden vorrangig fünf Dinge: Verschwendungen eigenständig erkennen, Verbesserungen systematisch ableiten, digitale Potenziale verstehen, kennzahlenbasierte Wirkung sehen und den Transfer in die Praxis stärken.

Das schätzen die Workshopteilnehmer besonders

Da ist zunächst die Sichtbarkeit der Ineffizienzen und Verschwendungen. Teilnehmende lachen oft, weil ihnen plötzlich auffällt, wie absurd der Anfangsprozess ist, den sie kurz vorher noch normal fanden.

Dank des Echtzeit-Feedbacks gleichen die Einsparungen bei Durchlaufzeit, Kosten und Ausschuss einem Aha-Moment, der bleibt. Besonders beeindruckt auch die Niederschwelligkeit. Niemand muss sich Lean-Wissen angeeignet haben, bevor er teilnehmen kann.

Ablauf des Lernbausteins © Tim Remshardt
Ablauf des Lernbausteins © Tim Remshardt

Das macht die Lösung besonders

Mit der integrierten Vermittlung von Lean und Digital kann das InTraLab eine Marktlücke für Produktionsmitarbeitende ohne Vorkenntnisse schließen. Der dreistufige Kurs vermittelt die entscheidenden Schritte in nur 120 Minuten: vom verschwendungsbehafteten Ausgangsprozess über die klassische Lean-Optimierung hin zur digital optimierten Smart Factory.

Das aktive Erkennen und Optimieren am simulierten Produktionsprozess mit echten Industrie 4.0‑Komponenten ermöglicht das handlungsorientierte Lernen inmitten realer Infrastruktur, wissenschaftlich fundiert und evaluiert.

Kopplung an Drittprodukte

Ja, das ist sogar einer unserer Designgrundsätze. Im Lab wird mit offenen Schnittstellen gearbeitet. Die ERP‑Synchronisation der Stücklisten ist im Prozess umgesetzt. Das Gleiche gilt für MES- und IoT‑Anbindungen. Perspektivisch wird der Workshop auch mit konkreten Kundenstacks erfahrbar gemacht.

Learnings aus dem Factory Innovation Award

Disziplin auf den Punkt. In drei Minuten muss alles sitzen: das Problem, die Lösung, der Beweis. Hinzu kam die Perspektive der Jury, pragmatisch und zahlenorientiert und immer mit dem Mehrwert für den Produktionsleiter im Hinterkopf. Das hat unseren Lernbaustein geschärft, noch bevor wir auf der Bühne standen.

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