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Kreislaufwirtschaft: von der Forschung in die Fabrik

Kreislaufwirtschaft: von der Forschung in die Fabrik

Im Gespräch mit der führenden belgischen Forschungseinrichtung VITO
VITO ist eine unabhängige, strategisch ausgerichtete Forschungsorganisation mit 1.400 Mitarbeitern. Sie betreibt angewandte Forschung mit dem Ziel, mit Kreislaufwirtschaft die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken, Gesellschaften widerstandsfähiger zu machen und die Qualität des Lebensumfeldes zu verbessern. Im Jahr 2024 stammten lediglich 12,2 % der in der EU verwendeten Materialien aus dem Recycling.
Digitale Zukunft der Produktion aus Berlin

Digitale Zukunft der Produktion aus Berlin

Mercedes-Benz setzt neue Maßstäbe in der Motorenfertigung
Mit dem neuen Axial-Fluss-Motor und dem Digital Factory Campus zeigt Mercedes-Benz, wie Zukunft heute bereits Realität wird. Im ältesten noch produzierenden Werk des Automobilkonzerns in Berlin-Marienfelde trifft technologische Exzellenz auf Leidenschaft für Innovation. Entstanden ist mehr als ein neuer Antrieb: ein starkes Zeichen dafür, wie aus visionären Ideen eine neue industrielle Realität wächst.
Remanufacturing als Produktion des 21. Jahrhunderts

Remanufacturing als Produktion des 21. Jahrhunderts

Neue Wertschöpfung durch ein zweites Produktleben
Erfahren Sie, wie Unternehmen mit Remanufacturing aus gebrauchten Produkten und Komponenten neue Wertschöpfung schaffen und gleichzeitig Kosten, Materialeinsatz und Umweltwirkung deutlich reduzieren können. Interessante Praxisbeispiele aus Maschinenbau, Automotive und weiteren Branchen zeigen, wie sich durch industrielle Aufbereitung in „Qualität wie Neu“ Wettbewerbsvorteile, resilientere Lieferketten und eine langfristige Kundenbindung erreichen lassen.
Kunststoff als Schlüssel für die Kreislaufwirtschaft

Kunststoff als Schlüssel für die Kreislaufwirtschaft

Interview mit PlasticsEurope Deutschland e. V. | Wie aus Innovationen industrielle Wirklichkeit werden kann
Deutschland verfügt im Bereich der Kunststoffindustrie über eine exzellente Forschungslandschaft und eine starke industrielle Basis. Dennoch gelingt es häufig nicht schnell genug, neue Kunststofftechnologien aus Laboren und Pilotanlagen in großtechnische industrielle Anwendungen zu überführen. Gerade im Bereich der Kreislaufwirtschaft zeigt sich diese Herausforderung besonders deutlich. Worauf kommt es beim Zusammenspiel zwischen Produzenten, Lieferketten, Politik und Gesellschaft an?
Lernfabrik Globale Produktion

Lernfabrik Globale Produktion

Karlsuher Institut für Technologie
Lernfabriken machen digitale Technologien greifbar – vom ersten Test bis zur Anwendung im eigenen Betrieb. Unsere Serie stellt Orte vor, an denen Interessierte Wissen aufbauen, Vertrauen gewinnen und Veränderung aktiv gestalten können. An dieser Stelle wird die Lernfabrik Globale Produktion am Karlsruher Institut für Technologie vorgestellt, die sich u. a. durch reale Produkte und eine vollständige Prozesskette ohne Blackboxen auszeichnet.
Mehr Flexibilität, geringere Stromkosten?

Mehr Flexibilität, geringere Stromkosten?

Was volatile Strommärkte für die Energiebeschaffung im Mittelstand bedeuten
Energiekosten sind für den deutschen Mittelstand zur größten unternehmerischen Belastung geworden – noch vor Fachkräftemangel und schwacher Konjunktur. Das zeigt der Energie-Monitor Mittelstand 2026, für den mehrere Hundert Entscheider aus energieintensiven Branchen befragt wurden. Wie lassen sich diese Ergebnisse in den Kontext eines Strommarkts einordnen, der durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien und teils negative Börsenpreise immer volatiler wird?
Produktpass mit Mehrwert

Produktpass mit Mehrwert

Transparente Produktinformationen stärken die Kreislaufwertschöpfung
Der Digitale Produktpass wird primär als neue regulatorische Compliance-Aufgabe wahrgenommen. Für produzierende Unternehmen können sie aus der Anwendung jedoch weitere Potenziale entfalten. Insbesondere der Einsatz sekundärer Materialien und Baugruppen kann von den in Produktpässen enthaltenen Daten profitieren, sodass sie helfen, die Kreislaufwirtschaft in den industriellen Shopfloor zu integrieren.
Nachhaltige Produktentwicklung durch „Reduce by Design“

Nachhaltige Produktentwicklung durch „Reduce by Design“

Zirkuläre Produkte als Zukunftsmotor der Automobilindustrie
Die zunehmenden regulatorischen Anforderungen der EU an Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktentwicklung stellen die Automobilindustrie vor die Aufgabe, Nachhaltigkeit bereits frühzeitig im Produktlebenszyklus zu verankern. Insbesondere Vorgaben zu Rezyklatquoten, Extended Producer Responsibility und zirkulärem Design erweitern die Verantwortung der Hersteller von der Fahrzeugentwicklung bis zum Ende der Nutzungsdauer. Gleichzeitig eröffnen diese Anforderungen erhebliche Potenziale für die Reduktion von CO₂-Emissionen, den effizienteren Einsatz von Ressourcen und eine höhere Resilienz von Lieferketten. Der Beitrag zeigt, wie Ansätze wie Reduce by Design, Remanufacturing by Design und Zero Impact Products in die Produktentwicklung integriert werden können.
Digitaler Produktpass: Von der Pflicht zum Mehrwert

Digitaler Produktpass: Von der Pflicht zum Mehrwert

DPP4.0 macht Produktprozesse interoperabel
Der Digitale Produktpass wird für immer mehr Unternehmen zur Voraussetzung für den europäischen Marktzugang. Welche Informationen für einzelne Produktgruppen konkret bereitzustellen sind, wird dabei erst schrittweise festgelegt. Doch Unternehmen können bereits heute wichtige Grundlagen schaffen. Der Ansatz des DPP4.0 verbindet die regulatorischen Anforderungen mit den Prinzipien von Industrie 4.0.
R-Grading in Factory-X: Infrastruktur für Zirkularität

R-Grading in Factory-X: Infrastruktur für Zirkularität

Daten als Schlüssel für langlebige Maschinen und Komponenten
Gebrauchte Maschinenkomponenten werden heute oft noch nach Erfahrung statt auf Basis valider Daten weiterverwendet, repariert, aufgearbeitet oder recycelt. Der sichere Austausch von Nutzungs- und Zustandsdaten entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht fundierte R-Entscheidungen, schafft Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und unterstützt eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft mit mehr Effizienz und weniger Materialverlust.
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