Digitalisierung

Visuelle Anomalieerkennung in der industriellen Praxis

Few-Shot Learning und Human-in-the-Loop machen KI praxisreif
02.12.2025 - von Sebastian Hegenbart
Lesedauer:  7 Minuten
Visuelle Anomalieerkennung in der industriellen Praxis
© Adobe Stock/ArtemisDiana

Moderne Verfahren der visuellen Anomalieerkennung automatisieren die Detektion ungewöhnlicher Muster und sichern Produkt- sowie Prozessqualität in industriellen Anwendungen. Trotz großer Fortschritte ist ihr Einsatz in der Praxis noch begrenzt – vor allem aufgrund des hohen Datenbedarfs, der geringen Anpassbarkeit und fehlender Erklärbarkeit. Neue Ansätze wie Few-Shot Learning und Human-in-the-Loop ermöglichen eine effizientere Nutzung vorhandener Daten und eine stärkere Einbindung menschlicher Expertise. Dadurch lassen sich Modelle schneller trainieren, flexibler an neue Bedingungen anpassen und mit geringerem Aufwand in bestehende Produktionsumgebungen integrieren – und so die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen.

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