Technologien

Technologische Expertise trifft auf pragmatische und flexible Umsetzung

Im Gespräch mit Prof. Joachim Berlak und Benjamin Löffler, software4production
13.05.2025 - von Redaktion FI
Lesedauer:  2 Minuten

Herr Löffler, was sind die Ziele von software4production?

Unseren Kunden bieten wir maßgeschneiderte und wandlungsfähige Fabriksoftware-Lösungen an, mit der sie ihre Fabriken, Produktionssysteme und -prozesse sicher und nachhaltig betreiben und zugleich kontinuierlich verbessern können. Unser Portfolio erstreckt sich von MES über APS, Digitalisierung, Automatisierung bis zu KI. Unsere Kunden schätzen unsere Individualisierbarkeit, Flexibilität und Problemlösekompetenz. Geht nicht gibt’s bei uns nicht!

Benjamin Löffler und Prof. Joachim Berlak
Benjamin Löffler und Prof. Joachim Berlak © software4production

Herr Professor Berlak, warum engagiert sich S4P im Bereich KI?

S4P entwickelt KI-basierte Lösungen für die Produktionsplanung. Bereits damals wurde für BSH ein Linien-Sequenz-Automatisierungstool (Lisa) mit genetischen Algorithmen realisiert, das eine rüstoptimale Planung der Montagelinien ermöglichte. Die langjährige Erfahrung gepaart mit kontinuierlicher Forschung und Entwicklung verbessert stetig unser Produktportfolio. S4P hat bereits vierzehn geförderte Forschungsprojekte durchgeführt.

Wie bestehen Sie neben den Global Players?

Prof. Berlak: Nach unserer (Neu-)Gründung 2009 haben wir mit einem Teil der alten Mannschaft, neuer Java-Technologie und viel Erfahrung und Wissen praktisch von Neuem gestartet.

Forschungsprojekte sowie die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnerschaften haben uns sukzessive zu dem gemacht, was wir heute sind. Unsere Schnelligkeit und Flexibilität bei Anpassungswünschen innerhalb einer Standardsoftware zeichnen uns immer noch aus und werden von Kunden hochgeschätzt. Das bezieht sich nicht nur auf die klassischen MES/APS-Themen, sondern auch auf die Maschinen- und Anlagenautomatisierung bis zur Lagerverwaltung und Logistiksteuerung.

Löffler: Wir bieten ein modulares, ganzheitliches Lösungsportfolio an, mit Lösungen für Industrie 4.0, Manufacturing Execution und KI in der Produktion. Sie erstrecken sich von der Prozesskontrolle und -automatisierung bis zur Energieeffizienzoptimierung und zum Additive Manufacturing. Schlüsselfertige Add-ons für marktgängige ERP/PPS- oder Warenwirtschaftssysteme runden unser Angebot ab.

KI-basierte Fabriksoftware
KI-basierte Fabriksoftware © software4production

Herr Professor Berlak, welche Alleinstellungsmerkmale hat S4P?

Langjährige Erfahrung, Innovationen durch Forschung, Inhaberführung, flache Hierarchien und hohe Flexibilität. Dazu kommen maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen der Industrie 4.0 sowie eine effektive und partnerschaftliche Zusammenarbeit, bei der technologische Expertise auf pragmatische und flexible Umsetzung trifft.

Mehr erfahren über


Potenziale: Flexibilität erhöhen Prozesse automatisieren

Das könnte Sie auch interessieren

Digitale Zukunft der Produktion aus Berlin

Digitale Zukunft der Produktion aus Berlin

Mercedes-Benz setzt neue Maßstäbe in der Motorenfertigung
Mit dem neuen Axial-Fluss-Motor und dem Digital Factory Campus zeigt Mercedes-Benz, wie Zukunft heute bereits Realität wird. Im ältesten noch produzierenden Werk des Automobilkonzerns in Berlin-Marienfelde trifft technologische Exzellenz auf Leidenschaft für Innovation. Entstanden ist mehr als ein neuer Antrieb: ein starkes Zeichen dafür, wie aus visionären Ideen eine neue industrielle Realität wächst.
Lernfabrik Globale Produktion

Lernfabrik Globale Produktion

Karlsuher Institut für Technologie
Lernfabriken machen digitale Technologien greifbar – vom ersten Test bis zur Anwendung im eigenen Betrieb. Unsere Serie stellt Orte vor, an denen Interessierte Wissen aufbauen, Vertrauen gewinnen und Veränderung aktiv gestalten können. An dieser Stelle wird die Lernfabrik Globale Produktion am Karlsruher Institut für Technologie vorgestellt, die sich u. a. durch reale Produkte und eine vollständige Prozesskette ohne Blackboxen auszeichnet.
R-Grading in Factory-X: Infrastruktur für Zirkularität

R-Grading in Factory-X: Infrastruktur für Zirkularität

Daten als Schlüssel für langlebige Maschinen und Komponenten
Gebrauchte Maschinenkomponenten werden heute oft noch nach Erfahrung statt auf Basis valider Daten weiterverwendet, repariert, aufgearbeitet oder recycelt. Der sichere Austausch von Nutzungs- und Zustandsdaten entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht fundierte R-Entscheidungen, schafft Transparenz entlang der Wertschöpfungskette und unterstützt eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft mit mehr Effizienz und weniger Materialverlust.
Plug&Play für Produktionsmodule – geht das?

Plug&Play für Produktionsmodule – geht das?

MTP als Potential für die Produktion
MTP verspricht mehr als eine vereinfachte Maschinenintegration: Produktionsmodule sollen ihre Funktionen und Schnittstellen standardisiert und maschinenlesbar bereitstellen – ähnlich wie Plug & Play in der Bürowelt. Doch wie schnell lässt sich die Technologie erlernen und praktisch einsetzen? Ein Bildungsexperiment an der Hochschule Pforzheim liefert überraschende Erkenntnisse und zeigt das Potenzial von MTP für den Maschinen- und Anlagenbau.
Der neue Kollege im Shopfloor

Der neue Kollege im Shopfloor

KI-Assistenzsysteme stärken Fachkräfte im Mittelstand
Viele mittelständische Produktionsunternehmen können ihre Fertigung noch nicht vollständig automatisieren. Gleichzeitig eröffnen Fortschritte in Robotik und KI neue Möglichkeiten, Prozesse schrittweise intelligenter und flexibler zu gestalten. Intelligente Mensch-Technik-Systeme verbinden die Erfahrung und Kompetenz der Mitarbeitenden mit digitalen Assistenzsystemen direkt am Shopfloor. Sie unterstützen bei komplexen Aufgaben, erleichtern den schnellen Zugang zu Wissen und helfen dabei, Fehler zu vermeiden. So lassen sich Produktivität und Qualität steigern – auch in gewachsenen Produktionsumgebungen, in denen eine vollständige Automatisierung nicht wirtschaftlich oder technisch sinnvoll ist.
Smarte Produktion sicher vernetzt

Smarte Produktion sicher vernetzt

OT‑Security als Fundament digitaler Industrieinnovationen
Die Smart Factory verspricht immense Potenziale bei Automatisierung und Kostenkontrolle. Doch die vernetzte Produktion bringt auch neue Cyber-Risiken mit sich. Wie Maschinen und IIoT-Plattformen sicher arbeiten, Echtzeitdaten geschützt bleiben und die Produktion resilient ist, zeigt sich am Beispiel einer proaktiven, integrierten OT-Security. Ein hoher Grad an Cyber-Sicherheit ist kein optionales Extra, sondern ein unverzichtbares Fundament für den Erfolg.