Nachhaltigkeit ist für Unternehmen zunehmend zu einem Wettbewerbsvorteil geworden. Neben dem reduzierten Energieverbrauch sind Kunden und Endverbraucher immer stärker daran interessiert, Informationen zur CO2-Bilanz von Produkten und Unternehmen zu erhalten. Die Erreichung von CO2-Neutralität wird verstärkt angestrebt, und selbst im B2B-Bereich werden Lieferanten vermehrt nach diesen Kriterien ausgewählt. Doch auch vom Gesetzgeber – speziell der EU – kommen Schritt für Schritt neue Anforderungen. Beispielsweise wird die neue CSRD-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive) der EU erfordern, dass ab 2026 auch kleine und mittlere Unternehmen CO2-Berichte bereitstellen. Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass das ERP-System eines Unternehmens auf diese Anforderungen eine Antwort hat. Durch Zeit- und Bürokratieersparnis kann auch hier ein weiterer Wettbewerbsvorteil entstehen.

So kann ein ERP beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen
Ein ERP kann vor allem durch einfaches Reporting unterstützen oder auch durch Ausweisen der CO2-Bilanz von Produkten bei einem Angebot an Kunden. Durch das Ergänzen und Vervollständigen von Daten, die bereits im ERP-System vorhanden sind, ist ein großer Schritt getan.
Das Grundprinzip ist, dass CO2 in Form von CO2e (CO2-Äquivalenten) als eine Art Währung gewertet wird, die ähnlich wie alle anderen Kosten beispielsweise in Euro oder Arbeitsstunden auf die einzelnen Materialien, Produktionsschritte, Transportwege oder eingekauften Waren und Dienstleistungen umgerechnet wird.
Mit Monitor ERP zu einer nachhaltigeren Produktion
Monitor ERP hat im Standardprodukt ohne Mehrkosten bereits eine Lösung parat, um alle aktuellen und zukünftigen Richtlinien zu befolgen und alle Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu meistern.
Durch das Hinterlegen der CO2-Daten für Energieverbrauch, Nutzung von Materialien und einzelnen Produktionsschritten kann ganz einfach die Grundlage für jährliche Berichte gelegt und direkt erstellt werden.
Aber auch für einzelne Produkte kann das CO2e berechnet und bereits vorab in Angeboten an Kunden ausgewiesen werden. Folgende Bestandteile sind relevant und können hinterlegt werden:
- Material: Grundsätzlich wird ein Grund-CO2e -Wert festgelegt, der sich beispielsweise bei Einsatz von Holz, Kunststoff oder Metall unterscheidet.
- Transport: Welche Transportmittel kommen zum Einsatz? Welche Lieferanten in welcher Entfernung werden benötigt?
- Produktion: Welche Verfahren werden verwendet und wieviel Energie wird hier benötigt? Auf Basis von kWh und deren Bezugsquelle kann hier auf das Produkt heruntergerechnet werden, wieviel CO2 entsteht. Dieser Wert kann durch selbst hergestellten Strom mit erneuerbaren Energien positiv beeinflusst werden.
- Überliegende Emissionen des Unternehmens: Was entsteht an Emissionen beim Beheizen der Büros und Produktionsräume, Betrieb der PCs und dergleichen.
Für verschiedene Lieferanten und Materialien können CO2-Werte verglichen und so die jeweils umweltfreundlichste Variante ausgewählt werden. Der hier erhaltene Wert für ein Produkt oder eine Bestellung kann auf einem Angebot für Kunden relevant sein und positiv herausstechen.
Die Funktion für Nachhaltigkeit in Monitor ERP ist bereits bei Kunden im Einsatz, wie dem Automotive-Unternehmen Nitator. Calle Hiersmann, Strategic Purchasing Manager, hierzu:
„Wir glauben, dass dies das richtige Tool für uns ist, um die hohen Anforderungen unserer Kunden an die Bereitstellung der CO2e nach Teilenummern in Zukunft zu erfüllen.“
Auch Zakarias Gagner, Technical Manager bei National, einem Hersteller von Gummi- und Plastikkomponenten, hat nur Positives zu berichten:
„Wir können diese Informationen leicht an unsere Kunden weitergeben, indem wir Angebote, Bestellungen und Rechnungen in Monitor erstellen. Die Plattform verfügt auch über integrierte Funktionen, um die Quelle der Nachhaltigkeitsdaten eindeutig zu referenzieren. Umfassende Nachhaltigkeitsinformationen an einem Ort zusammengefasst zu haben, gibt uns ein Gefühl der Sicherheit“.
Zusätzlich wird es weitere Funktionen geben, wie Simulationen für unterschiedliche Szenarien bei Änderungen von Material oder Transportwegen, die Unterstützung von Geschäftsmodellen auf Basis von Kreislaufwirtschaft und das bessere Handling von recycelten Materialien und Abfallstoffen.
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