Prozessverbesserung

Code-freie Workflow-Automation: visualisiert, automatisiert, intuitiv

Im Gespräch: Maria Christina Bienek, Geschäftsführerin der com.plex GmbH
21.06.2024
Lesedauer:  3 Minuten

Frau Bienek, was verbirgt sich hinter Flow360.io?

Mit Flow360.io entwickelte die com.plex ein SaaS (Software as a Service), das alle Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren Prozessmanagement bündelt. Flow360.io ist ein No-Code-SaaS für die Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Was sind die Ziele von Flow360.io?

Mit der Lösung können Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse definiert, automatisiert und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebracht werden. Dies ermöglicht Unternehmen, die vielfältigen Unternehmensanforderungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, HR, Finanzen, IT und Operations produktiver zu bearbeiten, um die Zeit nicht länger mit der Suche nach Informationen zu verschwenden.

Welche konkreten Vorteile bietet Ihre Lösung den Kunden?

Flow360 hilft, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und schafft Raum für das, was zählt. Durch automatisierte Workflows gibt es kein langes Suchen nach Vorgängen und Dokumenten: Alle Informationen sind in den Abläufen so eingebunden, dass sie dort sind, wo sie benötigt werden.

com.plex GmbH, Factory Innovation Awards 2024

Dadurch, dass alle Prozesse über personalisierte Dashboards in Echtzeit beobachtet und ausgewertet werden, können Engpässe oder überflüssige Handlungen in Arbeitsabläufen schnell erkannt und eliminiert werden. Durch eine einfache Schnittstellenkonfiguration ist Flow360 mit vielen weiteren Programmen kombinier- und integrierbar.

Können Sie die Vorteile an konkreten Beispielen darstellen?

In der Qualitätskontrolle ermöglicht die geführte Prüfung von Produktionschargen eine einfache Absicherung der Qualitätsstandards. Bei Abweichungen können sofortige Dokumentationen und Änderungen des Verarbeitungsprozesses eingeleitet, freigegeben und erfasst werden. Der Vorteil von Flow360 liegt in der Möglichkeit der einfachen und damit schnellen Änderung der Workflows. Dadurch kann ein neuer Prozess, zum Beispiel bedingt durch eine Produktänderung, schnell erstellt oder ein bestehender Prozess angepasst werden.

Diese Änderungen können vom Fachpersonal vorgenommen werden, ohne dass Kapazitäten der IT-Abteilung eingebunden werden müssen. Für die Instandhaltung und Wartung können IoT-Sensoren den Zustand von Maschinen automatisch überwachen. Auf Grundlage dieser Daten lassen sich automatische Wartungsaufträge erstellen, entweder basierend auf vordefinierten Intervallen oder den Leistungsdaten der Maschinen. Diese Informationen können in Flow360 eingebunden werden und den Instandhaltungsprozess auslösen sowie den darauffolgenden Prozess inklusive der Dokumentation managen.

Die Fabrik der Zukunft wird immer vernetzter sein – wie kann Flow360 hier beitragen?

Durch eine intelligente Vernetzung von Maschinen, Menschen und ihrer Umgebung entsteht ein entscheidender Informationsvorsprung, der es ermöglicht, Entscheidungen zu beschleunigen und Geschäftsprozesse flexibel anzupassen. Dabei sind es oft nicht die komplexen Prozesse, die durch Automation zu einem Erfolg führen. Es sind die kleinen, nicht definierten Prozesse, die den Gesamtfortschritt ausbremsen. Mit Flow360 können genau diese Lücken einfach und flexibel geschlossen werden.

Zum Abschluss: Auf welche Funktionen Ihrer Software sind Sie persönlich besonders stolz?

Auf das Zusammenspiel von Workflow-Erstellung und -Ausführung. Workflows können visuell in einer BPM-Grafik (Flussdiagramm) erstellt und dann direkt in den automatisierten Workflow umgesetzt werden – und das gilt für die Erstellung aller Workflows, aller Formulare! Auch die Zuweisung aller Rechte und Rollen erfolgt dabei mittels Drag & Drop. Eine Programmiersprache muss nicht erlernt werden.

Frau Bienek, herzlichen Dank für das Gespräch!


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