Herr Brockmann, erzählen Sie uns bitte, was Operations1 macht.
Operations1 ist die ideale Connected Worker Platform für die Industrie. Mit Operations1 bilden Sie Ihre mitarbeitergeführten Produktionsprozesse end-to-end digital ab: von der Auftragsplanung und der Bereitstellung von Prozesswissen über die intuitive Prozessführung bis hin zur Dokumentation, Live-Analyse und zum kolloborativen Incident Management.

Die Plattform kommt dabei aufgrund ihrer enormen Skalierbarkeit weltweit in über 15 Ländern zum Einsatz – in jeglichen Prozessen der Instandhaltung, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme, Prüfung, der Anlernung, im Bereich HSSE und bei Audits. Seit Gründung des in Frankfurt und Augsburg ansässigen Unternehmens besteht die Mission darin, operative Mitarbeiter zu stärken und sie vollständig in der Organisation zu vernetzen.
Kunden wie Bosch, Daimler Truck, Krones, thyssenkrupp, Trumpf, Krauss-Maffei und Stabilo profitieren mit Operations1 von einer erhöhten Prozesssicherheit, gesteiger ter Qualität und Produktivität und einer resilienteren und flexibleren Organisation.
Was hat Sie dazu inspiriert, Operations1 zu gründen?
Wir, Daniel und Benjamin, haben zusammen an der Technischen Universität München studiert und am Fraunhofer-Institut geforscht. In dieser Zeit haben wir Anian Ziegler kennengelernt.
Basierend auf unseren Forschungen und Erkenntnissen aus Industrie und Unternehmensberatung haben wir gesehen, dass auch im Zeitalter von Industrie 4.0 der Shopfloor in produzierenden Unternehmen immer noch sehr papierbasiert und mit einer komplizierten Informationsbereitstellung für die Mitarbeiter verbunden ist. Diesen Status quo wollten wir ändern und entwickelten die Idee für die Softwarelösung Operations1. Gegründet wurde Operations1 schließlich im Jahr 2017.
Was ist Ihrer Meinung nach der wichtigste Wert, den Operations1 seinen Kunden bietet?
Operations1 hilft Fertigungsunternehmen dabei, Kosten und Risiken zu reduzieren. Durch die Bereitstellung einer einfach zu bedienenden Software und die Reduzierung der Prozesskomplexität durch multimediale und modulare digitale Arbeitsanweisungen können Kunden kostenverursachenden Aufwand in ihren betrieblichen Abläufen eliminieren. Im Gegensatz zu anderen Anbietern bietet Operations1 lang jährige Erfahrung im Umgang mit produktlinienbezogener Variantenvielfalt und ein breites Spektrum an End-toend-Integrationslösungen zu verwandten Systemen wie ERP von SAP oder Oracle. Diese kombinierten Stärken machen uns zu einem langfristigen Partner und zu einer Softwarelösung, die global in großen Unternehmen über die gesamte Organisation ausgerollt werden kann.

Wenn Sie über Ihre Erfahrungen nachdenken, was war der entscheidende Moment in der Geschichte von Operations1?
Unser erster unternehmensweiter Rollout mit mehr als 2.000 Anwendern bei einem führenden Fertigungsunternehmen in unseren Anfangstagen. Unsere Software in diesem Umfang in Aktion zu sehen, macht die Auswirkungen wirklich greifbar und war eine unglaubliche Motivation für die Reise, auf der wir uns befinden. Es ist einfach faszinierend, die Art und Weise, wie Industrieunternehmen arbeiten, mitzugestalten.
Was sind Ihre Pläne für die nahe Zukunft?
Wir werden die Wirkung unserer Softwareplattform durch den Einsatz von KI verstärken. Wir wollen aber nicht zu den Softwareanbietern gehören, die einfach nur dieses Schlagwort benutzen und KI-Funktionen herausbringen. Und das entspricht ganz unserem Prinzip: Wir wollen unseren Operations1- Anwendern einen echten Mehrwert bieten, damit sie ihre Arbeit noch besser erledigen können.
Vielen Dank für das Gespräch, Herr Brockmann.
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