Thema: Produktionsplanung

Planungsmethodik in der Automobil-Montage

Planungsmethodik in der Automobil-Montage

Identifizierung von Vor- bzw. Hauptmontageumfängen
Die zunehmende Anzahl an Modellen und Derivaten in der Automobilindustrie führt zu einer Zunahme an varianten Arbeitsvorgängen (AVOs) in der Montage. Die Planung solch varianter AVOs stellt eine besondere Herausforderung dar. Im Rahmen des Forschungsprojektes ARENA 2036 wurde eine Planungsmethodik für die Verteilung von Arbeitsvorgängen in die Haupt- und Vormontage mit dem Ziel einer variantenmixflexiblen Hauptmontage entwickelt. Die Automobilindustrie erlebt den Trend der Personalisierung [1] und dadurch eine signifikante Zunahme an Fahrzeugmodellen und eine steigenden Varianz innerhalb dieser Modelle [2]. Die Vielzahl an Produktvarianten führt mit variierenden Arbeitsinhalten zu Taktzeitspreizungen – ein Zustand, der die aktuell dominante Montagestruktur der getakteten Fließmontage an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit treibt und in sinkender Effizienz mündet [3, 4]. Eine Befähigung bestehender Montagesysteme zu einer höheren Variantenmixflexibilität durch Ansätze ...
Variantenmanagement in der Automobilindustrie

Variantenmanagement in der Automobilindustrie

Konzepte und Best-Practices
In diesem Artikel werden mögliche Strategien anhand von Praxisbeispielen vorgestellt, um Hersteller, die im Rahmen einer Mass-Customization-Strategie produzieren, bei der Suche nach Optimierungspotenzialen zu unterstützen. Der Artikel basiert auf ca. 20 Experteninterviews mit Vertretern der deutschen Automobilindus-trie. Befragt wurden die Hersteller Audi, BMW, Daimler, Opel, Volkswagen sowie ausgesuchte Zulieferer.
Stabilisierung von Produktionsprozessen

Stabilisierung von Produktionsprozessen

Die Schaffung stabiler Produktionsprozesse gewinnt fzunehmend an Bedeutung. Die Vielzahl der zu berücksichtigenden Faktoren und die große Anzahl an existierenden Verbesserungsmethoden machen den notwendigen Stabilisierungsprozess zeitaufwendig und komplex. Dieser Artikel stellt eine Studie des Fachgebiets Logistik der Technischen Universität Berlin vor, in der gemeinsam mit der Siemens AG ein Vorgehensmodell entwickelt wurde.
Der Modulare Produktionsbaukasten – Teil 1

Der Modulare Produktionsbaukasten - Teil 1

Die Modularisierung der Produktion beschreibt die standortübergreifende Standardisierung von Organisationselementen, Produktionsprozessen und Ressourcen. Dabei wird die Modularisierung der Produktion von der Modulstruktur des zu fertigenden Produktes abhängig. Lesen Sie in diesem teil, wie. Modul- und Produktionsstruktur miteinander verknüpft werden können.
Ein Leitfaden für ständig kritisierte Fertigungssteuerer

Ein Leitfaden für ständig kritisierte Fertigungssteuerer

Lösungsansätze für eine optimierte Fertigungssteuerung in Kleinserien und Einzelproduktion
Die Produktion wird immer ein im Detail nicht planbarer Prozess bleiben. Das bedeutet jedoch nicht, dass man Durchlaufzeiten, Bestände, Termintreue und Kapazitätsauslastung in der Produktion nicht beherrschen kann. In diesem Artikel werden Möglichkeiten für technische und organisatorische Maßnahmen aufgezeigt, um Produktionen möglichst planbar zu regeln.
Kundenindividualität

Kundenindividualität

Individualität macht froh – und den Kunden sowieso!
Der Wandel in der Produktion hat im Laufe der Zeit durch Technik an Geschwindigkeit zugenommen. In diesem Artikel erfahren zu zusätzlich zu einem Überblick der wirtschaftlichen Entwicklung von Prinzipien der Kundenindividualität. Lesen Sie welche Prinzipien angewandt werden können, um Kunden mitbestimmen zu lassen.
Mit Kapazitätssteuerung zur termintreuen Produktion

Mit Kapazitätssteuerung zur termintreuen Produktion

Eine hohe Termintreue als zusätzliches Differenzierungsmerkmal gewinnt für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Einen signifikanten Beitrag zu deren Erreichung kann eine Kapazitätssteuerung leisten, die durch kurzfristige Kapazitätsanpassungen versucht, Planabweichungen auszugleichen und damit der Entstehung von Rückstand entgegen zu wirken. Nicht zuletzt aufgrund der vergleichsweise geringen Thematisierung in Theorie und Praxis gibt es in der Industrie teilweise noch erheblichen Nachholbedarf, weswegen nachfolgend die notwendigen Grundlagen zur Implementierung erörtert werden. Die Aufgabe der Kapazitätssteuerung ist es, die Ziele der Kapazitätsplanung auch dann umzusetzen, wenn die Fertigung hinter dem Plan-Abgang zurückfällt, wodurch der Entstehung von Rückstand entgegengewirkt und ein positiver Einfluss auf die Termintreue erzielt wird [1]. Grundvoraussetzung für die Implementierung ist eine valide Messung des aktuellen Rückstandsniveaus, auf welches bei ...
Collaborative Planning in der flexibilitätsorientierten Prozessindustrie

Collaborative Planning in der flexibilitätsorientierten Prozessindustrie

Ein Ansatz für die kollaborative Materialbedarfsplanung
Aufbauend auf bestehenden Konzepten der Materialwirtschaft sowie der Idee der gemeinsamen Planung, Prognose und Bestandsführung (engl. kurz CPFR) wird in diesem Beitrag ein Ansatz für die kollaborative Materialbedarfsplanung in der flexibilitätsorientierten Prozessindustrie vorgestellt. Die Anwendungsmöglichkeiten werden anhand einer Wertschöpfungskette aus der Aluminiumindustrie skizziert. Für eine Supply Chain stellt Flexibilität einen der wesentlichen kritischen Erfolgsfaktoren dar, um unter komplexen Geschäftsbedingungen in einem dynamischen Umfeld mit kurzen Innovations- und Produktlebenszyklen erfolgreich sein zu können. Damit die zunehmende Unsicherheit und die Komplexität bewältigt werden können, werden mehr Informationen benötigt. Ein Informationsaustausch zwischen den Unternehmen hat sich hierbei als effektive Strategie herausgestellt, um den Informationsfluss entlang der Supply Chain zu verbessern. Die dazu entwickelten Supply-Chain-Tools und Konzepte, wie ...
Management technischer Capability

Management technischer Capability

Ein mehrstufiges Planungsverfahren für Instandhaltungsdienstleister
Eine erhöhte Wettbewerbsdynamik stellt unabhängige Instandhaltungsdienstleister bei der Planung ihrer Ressourcen und Fähigkeiten vor Herausforderungen. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgestellt, die diese Unternehmen beim Management ihres Capabilityportfolios unterstützt. Kern der Methode ist eine modular aufgebaute, portfoliobasierte Bewertungssystematik.
Methodik zur Entwicklung der Lean Production in Fabriken

Methodik zur Entwicklung der Lean Production in Fabriken

In fünf Schritten Anforderungen bewerten und Handlungsempfehlungen ableiten
Zur Kostenreduzierung setzen Unternehmen vermehrt die Lean Production ein. Bisher bestand aber keine Möglichkeit, den Einsatz der Lean Production zu beurteilen. Dieser Beitrag beschreibt daher eine Methodik zur Bewertung und Gestaltung von Fabriken hinsichtlich. der Anforderungen der Lean Production. Handlungsempfehlungen zur Umgestaltung der Fabriken runden den Beitrag ab.
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