Thema: Produktionsplanung

Produktionslogistische Optimierung einer Fabrik auf Basis einer Business App

Produktionslogistische Optimierung einer Fabrik auf Basis einer Business App

Mobile Anwendung für praxisnahe Unterstützung einer Fabrikplanung und -optimierung
Durch die Wertschöpfung in Fabriken entsteht ein Großteil der Wirtschaftskraft. Gleichzeitig führen Umplanungen in Fabriken oft zu einer Einschränkung ihrer Performance. Ein Entwicklungsprojekt fokussiert nun einen Lösungsansatz für dieses Problem: Mit einer Business App wird der Weg zu einer optimierten Fabrik strukturiert dargestellt und mit Anwendungen so unterlegt, dass betriebliche Nutzer selbstständig eine Verbesserung erreichen können. Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie stellen die größte Gruppe im Unternehmensspektrum dar und beschäftigen die Mehrzahl an Menschen. Der Ort der Wertschöpfung, die Fabrik, bestimmt dabei in entscheidender Weise über die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten gilt es, die Fabrik produktionslogistisch zu optimieren, um Wettbewerbsvorteile zu halten und auszubauen. Dies ist die Voraussetzung dafür, in wirtschaftlich robusten Zeiten strukturelle ...
Wenn der Terminator Einzug in die Produktion der Zukunft hält

Wenn der Terminator Einzug in die Produktion der Zukunft hält

Seit der Einführung der CNC-Technik haben wir im Maschinenbau keine echte Innovation mehr erlebt. Doch damit ist jetzt endlich Schluss, denn das Werkzeug der Zukunft steht schon vor der Tür. In den nächsten Jahren revolutioniert es die Produktion und Logistik nachhaltig – und bringt Vorteile für Unternehmen und die Umwelt. Warum es dies aus der Luft tut und wie Sie dabei Kosten und Ressourcen sparen, das verrät Jürgen R. Schmid. Seit dem Aufkommen der innovativen CNC-Technik in den 1980er Jahren schaue ich mir in Deutschland an, wie Maschinen nur noch optimiert werden. Von echter Innovation weit und breit keine Spur mehr. Der Maschinenbau steht seither still, Maschinen werden nur noch größer, schneller, vielleicht noch präziser. Aber damit ist es auch schon wieder getan, das Wunderwerk der Technik. Das Wunderwerk? Wirklich? Nun, ich hatte genug gesehen. Und lud daher im Frühjahr 2017 Maschinenbauer, Designer, Vertreter der Robotik und Software ein, sich mit mir ...
Make-by-Customer Supply Chains in der Schuhindustrie

Make-by-Customer Supply Chains in der Schuhindustrie

Innovative Technologien bieten großes Potenzial für eine nachhaltige Veränderung von Wertschöpfungsketten. In diesem Artikel wird am Beispiel der Schuhindustrie aufgezeigt, wie Kunden als Wertschöpfungspartner der Hersteller in eine sogenannte Make-by-Customer Supply Chain integriert werden. Dies ermöglicht eine hohe Individualisierung der Produkte bei gleichzeitiger Verbesserung der logistischen Zielerreichung. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit verlagert sich die Aufmerksamkeit vieler Unternehmen auf die Heterogenisierung der Nachfrage, womit die Abkehr von der Massenproduktion einhergeht [1]. Die Individualisierung des Angebots impliziert eine Neugestaltung der Wertschöpfungsketten. Während der Kunde bei der Produktion von Massengütern als passiver Wertschöpfungsempfänger agiert, wird ihm bei der Fragmentierung der Massenmärkte die Rolle des aktiven Wertschöpfungspartners zugesprochen [2]. Die Herausforderung besteht darin, die Vorteile einer hohen ...
Handhabung von Komplexität in flexiblen Produktionssystemen

Handhabung von Komplexität in flexiblen Produktionssystemen

Kundenindividuelle Produkte zu Kosten der Massenproduktion
Um global zu bestehen, müssen sich Unternehmen durch kundenindividuelle Produkte kombiniert mit kundenspezifischen Dienstleistungen differenzieren. Einhergehend mit der wachsenden Komplexität wird auch die Steuerung der Produktionssysteme aufwendiger. Ein Ansatz zur Handhabung derartiger Systeme wird im Exzellencluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ an der RWTH Aachen erarbeitet.
Flexibilität – eine Illusion?

Flexibilität – eine Illusion?

Es gibt kaum ein Unternehmen, welches nicht von sich behauptet, in hohem Maße flexibel zu sein. Wo sie vermeintlich noch zu wenig ausgeprägt ist, wird sie vehement als überlebensnotwendig postuliert – die Flexibilität. Sie wird einerseits häufig verwechselt mit der Fähigkeit, unsaubere Prozesse und Schlampigkeiten der Durchführung noch zu kompensieren, andererseits meist assoziiert mit der Bereitschaft bzw. Verpflichtung der Mitarbeiter, Kapazitätsschwankungen abzufedern, woher diese auch immer kommen mögen, häufig mit dem Ziel geringstmöglicher Zusatzkosten. Heute freilich, in Zeiten immenser Nachfrageflaute, treten im Lichte von Mitarbeiterabbau unverhohlen die engen Grenzen dieses von Managern vielbeschworenen Schlagworts heraus. Wenn Flexibilität schon als eine so wichtige Eigenschaft erachtet wird, wie kann sie überhaupt erfasst und wo ganz real wahrgenommen werden? Im Zentrum hochflexibler Fertigungssysteme steht unweigerlich eine intelligente ...
Schnittstellenmanagement bei kundenindividueller Produktion

Schnittstellenmanagement bei kundenindividueller Produktion

Bei der kundenindividuellen Produktion ist ein durchgängiger Informations- und Materialfluss eine besonders wichtige Erfolgsvoraussetzung. Schnittstellenprobleme im Informations- und Materialfluss führen zu Störungen bei den Prozessabläufen. Ein integriertes Schnittstellenmanagement hilft, die Prozessperformance entlang der Supply Chain zu steigern und die Zielsetzungen der kundenindividuellen Produktion zu realisieren.
Effizienz im Anlagenlebenszyklus

Effizienz im Anlagenlebenszyklus

Perspektiven der virtuellen Anlage
Der deutsche Anlagenbau befand sich noch vor Kurzem in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Anlagenhersteller mussten schwerwiegende Bestellrückgänge hinnehmen. Die Auswirkungen der Finanzkrise schlugen sich deutlich in der Branche nieder. Das gestaltet sich jedoch schwierig, da die Planungssicherheit für das nächste Jahr fehlt, die Auftragseingänge und somit die Auslastung der Unternehmen unzureichend sind. Es kommt darauf an, Kosten zu sparen, um nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit von Innova- tionen zu steigern, Prozesslaufzeiten zu verkürzen, Ressourcen optimal und damit sparsam einzusetzen und im gleichen Zuge die Qualität durch das Vermeiden von Planungs-, Umsetzungs- sowie Inbetriebnahme- und Bedienfehlern zu sichern. All das gehört zum „Anlagenbau der Zukunft“. In den komplexen Anlagenplanungsprozessen und auch in den Prozessen des Anlagenbetriebes liegen immense Potenziale zur Erhöhung der Effizienz. Das liegt zum großen Teil in der Natur der Sache. ...
Zeitgerechte Planung und Steuerung in der Serienfertigung

Zeitgerechte Planung und Steuerung in der Serienfertigung

Heutige Fertigungsleitsysteme beschränken sich meist auf steuernde Funktionen im Kurzfristbereich und bieten selten Möglichkeiten zur längerfristigen Planung und Regelung der Fertigungsabläufe. Das System OOPUS wurde vom Fraunhofer ALB speziell für die mehrstufige Serienfertigung entwickelt und vereint Planungs-, Regelungs- und Steuerungsfunktionen in einem System. Der Bereich der Produktionsplanung- und steuerung unterliegt einer hohen, sich fortlaufend steigernden Dynamik. Entscheidende Treiber dieser Dynamik sind dabei Nachfrageschwankungen und immer flexiblere Arbeitszeitmodelle, mit denen auf ebendiese Schwankungen reagiert werden soll. Durch diese beiden Effekte ergibt sich ein Planungsumfeld, dass durch geringe Sicherheit bzgl. der Planungsparameter gekennzeichnet ist. Einfache Bereitstellung aktueller Information und schnelle Anpassung der Produktionspläne werden damit zu kritischen Eigenschaften von PPS-Tools. Aus diesem Grund bedarf es hochreagibler Systeme, die ...
Was macht eine gute Planung aus?

Was macht eine gute Planung aus?

Ergebnisse einer empirischen Umfrage in Produktionsunternehmen
Logistische Kenngrößen wie Bestände, Liefertreue und Durchlaufzeit spielen eine wichtige Rolle in der Produktionsplanung und -steuerung. In einer empirischen Studie werden die eingesetzten Planungshilfsmittel und deren Bewertung durch die Unternehmen untersucht. Der Detaillierungsgrad der Planung, die Verwendung von passenden Losgrößen und überlappende Fertigung können Beiträge zur Verbesserung der logistischen Kennzahlen leisten. Diese Zusammenhänge werden hier empirisch nachgewiesen. Bereits zum dritten Mal wurde im 3-Jahresrhythmus von den Studiengängen Produktion und Management (PMT) und Operations Management (OMT) der FH OÖ am Campus Steyr eine empirische Erhebung in österreichischen Produktionsunternehmen durchgeführt ([1], [2]). Ziel der Umfrage ist es, einen Überblick über die Entwicklung und den Stand der Technik im Bereich der Produktionsplanung und -steuerung in Unternehmen zu erhalten und über die zeitliche Entwicklung Trends herzuleiten und ...
Nachhaltige Prozessfähigkeit autonomer Transportsysteme

Nachhaltige Prozessfähigkeit autonomer Transportsysteme

Optimierung der Wiederbeschaffungszeit als Schlüssel zur effizienten Materialversorgung
Autonome Transportsysteme stellen einen wichtigen Anwendungsfall zur Steigerung der Ressourceneffizienz dar. Der Beitrag beschreibt eine Vorgehensweise, wie die Prozessfähigkeit der Wiederbeschaffungszeit auf Six Sigma Niveau realisiert werden kann. Dazu wird ein Six Sigma Projekt auf Basis des DMAIC-Kreislaufs in einem realen Produktionsumfeld durchlaufen.
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