Thema: Produktionsplanung

Den Schalter umlegen

Den Schalter umlegen

Homeoffice war bisher eine besondere Zusatzleistung, die Arbeitgeber anboten – und das überwiegend in den Führungs-Etagen. Wird sich das nach der Corona-Krise nun ändern? Oder wollen die Mitarbeiter jetzt ohnehin nur eines – ins Büro zurück? Ein Gespräch darüber mit Jan Digutsch vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung.
Produktion bei hoher Variantenvielfalt in der Elektronikfertigung

Produktion bei hoher Variantenvielfalt in der Elektronikfertigung

Conwip: Eine Variante zum klassischen Pull
Ein Anstieg der Variantenvielfalt, lange Durchlaufzeiten und hohe Bedarfsschwankungen prägen viele Wertströme in der Elektronikindustrie. Die Implementierung von Nivellierung und Ziehprinzip soll Regelabläufe und standardisierte Arbeit in der Fertigung ermöglichen. Als Lösungsansatz wird in diesem Artikel an einem Praxisbeispiel die Umsetzung einer hybriden Conwip-Steuerung vereinigt mit dem Baustein Nivellierung vorgestellt.
In kürzester Zeit zu echten Innovationen kommen

In kürzester Zeit zu echten Innovationen kommen

Herr Deues, vor 30 Jahren ging hinrichs+müller – die heutige ams.Solution AG – an den Markt. Wie sah die Softwarelandschaft damals aus?  Deutlich heterogener als heute. Zur damaligen Zeit teilte sich der Markt für Geschäftssoftware in zwei sehr unterschiedliche Bereiche. Den einen Bereich prägte eine Vielzahl von Anbietern, die Systeme für die Planung und Steuerung der Produktionsabläufe (PPS) entwickelt hatten. Den anderen Bereich dominierten Angebote für die kaufmännische Auftragsverwaltung (KAV). Viele der späteren ERP-Anbieter kamen aus diesem kaufmännischen Marktsegment und haben sich dann nach und nach in die Produktionswelt hineingearbeitet. Bei ams lief es genau anders herum. Der Produktionsbereich, das Engineering und der Einkauf mit der Materialwirtschaft bildeten die Ausgangspunkte unserer Produktentwicklung. Ihr System richtet sich vor allem an Einzel- und Auftragsfertiger. Warum liegt der Fokus gerade hier?  Rainer Hinrichs, gemeinsam mit meinem ...
Methoden zur Optimierung von Beständen

Methoden zur Optimierung von Beständen

Aus theoretischer Sicht ist die Materialbedarfsplanung eine mehr oder weniger triviale Aufgabe. In der Praxis erweist sich die Umsetzung, insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen, aus verschiedenen Gründen als problematisch und verursacht ernsten Konsequenzen wie beispielsweise einen hohen Bedarf an Lagerplatz, eine schwierige Administration der Produktion und Fehlmengensituationen bei Teilen, Baugruppen und Erzeugnissen. Der Beitrag präsentiert eine abgestimmte Folge von Ansätzen zur Lösung dieses Problems. Teil 1 des Beitrags in Ausgabe 2/2002 befasste sich mit universellen Verfahren zur Bestandsoptimierung Aus theoretischer Sicht ist die Materialbedarfsplanung eine mehr oder weniger triviale Aufgabe. In der Praxis erweist sich die Umsetzung, insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen, aus verschiedenen Gründen als problematisch und verursacht ernsten Konsequenzen wie beispielsweise einen hohen Bedarf an Lagerplatz, eine schwierige ...
Anwender setzen neue Schwerpunkte im Produktionsmanagement!

Anwender setzen neue Schwerpunkte im Produktionsmanagement!

Eine deutliche Trendwende ist gegenwärtig im Markt für Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme festzustellen. Immer mehr Industrieunternehmen entscheiden sich für intelligente, flexible und einfach zu bedienende Lösungen. Sie lassen sich nicht mehr jede Infrastruktur als angeblich notwendig verkaufen und bewerten Software auch nicht nur nach ihrem Funktionsangebot, sondern auch nach ihrer Zukunftsfähigkeit. Den zunehmenden Dezentralisierungstendenzen kommen schon jetzt einige Anbieter stark entgegen. So lassen sich lose gekoppelte Werksverbunde über EDI erstmals auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen realisieren. Sichten, die über den Werksverbund gelegt werden, erleichtern das Treffen unternehmerischer Entscheidungen. Unter besonders starkem Druck stehen dabei die Zulieferbetriebe für Montagefabriken, etwa im Fahrzeugbau. Hier sind einige Lösungen entstanden, die wegweisend auf dem Weg zu dezentral geführten, aber zentral koordinierten ...
Management technischer Capability

Management technischer Capability

Ein mehrstufiges Planungsverfahren für Instandhaltungsdienstleister
Eine erhöhte Wettbewerbsdynamik stellt unabhängige Instandhaltungsdienstleister bei der Planung ihrer Ressourcen und Fähigkeiten vor Herausforderungen. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgestellt, die diese Unternehmen beim Management ihres Capabilityportfolios unterstützt. Kern der Methode ist eine modular aufgebaute, portfoliobasierte Bewertungssystematik.
Methodik zur Entwicklung der Lean Production in Fabriken

Methodik zur Entwicklung der Lean Production in Fabriken

In fünf Schritten Anforderungen bewerten und Handlungsempfehlungen ableiten
Zur Kostenreduzierung setzen Unternehmen vermehrt die Lean Production ein. Bisher bestand aber keine Möglichkeit, den Einsatz der Lean Production zu beurteilen. Dieser Beitrag beschreibt daher eine Methodik zur Bewertung und Gestaltung von Fabriken hinsichtlich. der Anforderungen der Lean Production. Handlungsempfehlungen zur Umgestaltung der Fabriken runden den Beitrag ab.
Kunde „droht“ mit Auftrag

Kunde „droht“ mit Auftrag

Risiko Auftragswahrscheinlichkeit
Wird aus der Anfrage ein Auftrag? Eine Frage, die nicht nur für KMU ein hohes Konfliktpotential besitzt. Der in diesem Beitrag beschriebene Ansatz kann PPS/ERP-Softwareanbieter bei der Entwicklung eines Vertriebsmoduls unterstützen. Der Mitarbeiter erhält eine Entscheidungsunterstützung, die ihm gestattet, mit geringem Aufwand die Auftragswahrscheinlichkeit von Anfragen zu bewerten.
Mit OPC UA zur energieorientierten Produktionssteuerung

Mit OPC UA zur energieorientierten Produktionssteuerung

Die fortschreitende Energiewende verlangt von Unternehmen einen bewussten Einsatz von elektrischer Energie in der Produktion. Dies erfordert neue Lösungen für die IT-gestützte Produktionsplanung und -steuerung. In diesem Beitrag wird dazu eine Schnittstelle zwischen Manufacturing Execution Systemen (MES) und der Steuerungsebene auf Basis von OPC Unified Architecture (UA) vorgestellt.
Interview: Kleinserienfertigung bei Bosch Rexroth

Interview: Kleinserienfertigung bei Bosch Rexroth

Dipl.-Ing. (FH) Bernd Balzer ist Leiter der Abteilung Engineering und Fertigung Hydraulikzylinder Bosch Rexroth AG mit Standort in Lohr a. Main. In dieser Funktion ist er sowohl für die operative Einheit Hydraulikzylinder Standort Lohr sowie beratend bei der Planung und Einführung neuer Produktionssysteme der weltweiten Zylinderstandorte mit Schwerpunkt China tätig. Herr Balzer, das Thema „Kleinserienfertigung“ gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wie schätzen Sie deren Rolle ein? Welche Folgen gibt es für die Unternehmen? Die Kleinserienfertigung spielt durch die zunehmende Individualisierung der Produkte eine immer größere Rolle. Die Individualisierung wird durch die steigende Vitalität der Produkte getrieben, welche wiederum durch den Kundenwunsch nach „unique selling points“ bei seinen Produkten gefördert wird. „Unique selling points“ eröffnen die Möglichkeit der Differenzierung im globalen Wettbewerb und bieten damit Mehrwert für den Kunden. Reine ...
1 9 10 11 13