Technologie: Technologien

Was bringt ein Lieferkettengesetz, Herr Münch?

Was bringt ein Lieferkettengesetz, Herr Münch?

Christopher Münch arbeitet am Lehrstuhl Supply Chain Management an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ein Gespräch über transparente Lieferketten, volkswirtschaftliche Grundsätze und warum KI das Lügen schwerer macht. Herr Münch, achten Sie beim Kauf von Kleidung oder Elektrogeräten darauf, dass die in transparenten und fairen Wertschöpfungsketten produziert wurden?  Ich achte definitiv darauf – bei gewissen Produkten wie Kosmetik und auch zum Teil bei Nahrungsmitteln und bei Elektronik. Ich gehöre nicht zu den Konsumenten, die ständig ein neues Smartphone brauchen. Ich benutze das iPhone 7 und habe nicht vor, ein neues zu kaufen, denn es funktioniert einwandfrei und erfüllt seinen Zweck. Interessieren sich die Käufer überhaupt dafür, wie produziert wird? Die Absatzzahlen neuer iPhone-Modelle legen das Gegenteil nahe.  Sie würden sich dafür interessieren, wenn sie leichter an relevante Informationen herankommen würden ...
Der Einfluss von Prioritätsregeln auf logistische Zielgrößen

Der Einfluss von Prioritätsregeln auf logistische Zielgrößen

Mit der wachsenden Bedeutung logistischer Zielgrößen wird die Reihenfolgebildung wichtiger, da sie Termintreue und Durchlaufzeit beeinflusst. Der Beitrag stellt einen Ansatz vor, der die Wirkung verschiedener Prioritätsregeln auf logistische Zielgrößen allgemein beschreibt und die Auswahl geeigneter Regeln unterstützt, ohne spezielle Simulationen zu benötigen.
Mit Simulationen schneller zur Anwendung

Mit Simulationen schneller zur Anwendung

Eine individualisierte Produktion erfordert es, kleine Losgrößen wirtschaftlich zu fertigen. Maschinelles Lernen bietet hierfür eine Lösung: Roboterprogrammierung und Bildverarbeitung können damit deutlich vereinfacht und zugleich leistungsfähiger werden. Um diese Vorteile ausspielen zu können, benötigt maschinelles Lernen viele Beispieldaten.
CO2 reduzieren und wettbewerbsfähig bleiben

CO2 reduzieren und wettbewerbsfähig bleiben

Kompensieren Sie noch oder haben Sie den CO2-Verbrauch Ihrer Produktionsprozesse bereits im Blick? Sie können Ihre CO2-Bilanz verbessern – vorausgesetzt Sie wissen, wo Sie ansetzen müssen. Im Interview sprachen wir mit Professor Nico Hanenkamp von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.
Märkte im Wandel

Märkte im Wandel

ALPHAPLAN-Zielbranchen: Elektronikdistribution 
Spannend an einem Wandel ist der Übergang vom Alten zum Neuen, wenn beides noch Bestand hat und Ziele einigermaßen deutlich sind, aber die Wege dahin noch nicht klar. Das schafft Raum für Kreativität und erfordert Flexibilität und Anpassungsfähigkeit – nicht zuletzt vom ERP-System mit seiner Rückgratfunktion. Die Anbieter können ihrer Rolle als Förderer des Wandels dann am besten gerecht werden, wenn sie nicht nur passende Systeme haben, sondern ihre Branchen kennen – fachlich und „kulturell“. Michael Krutzke (Marketingleiter) und Niclas Ebenthal (Vertrieb) im Interview. In der letzten Ausgabe der ERP Management ging es um den Großhandel unter Digitalisierungsdruck und was ALPHAPLAN als ERP-System seinen Großhandelskunden zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition bietet. Wie sieht es mit der Elektronikdistribution aus? Krutzke: Nun gehört diese Branche ja schon von ihrem „Wesenskern“ her – der Elektronik – zu den Treibern der Digitalisierung ...
Wir regeln das schon

Wir regeln das schon

Mankenberg nutzt das prozessorientierte Auftragsmanagementsystem ams.erp
Als Spezialist für Industriearmaturen hat sich Mankenberg weltweit den Ruf ausgesprochener Flexibilität erworben. Ob selbsttätige Regelventile für Raffinerien oder Präzisionsregler für die Pharmabranche – in fast allen Industriezweigen regeln die Produkte des Unternehmens Druck und Niveau. Um als mittelständisches Unternehmen den Überblick zu behalten, arbeiten die Hanseaten seit 2002 mit dem integrierten Auftragsmanagementsystem ams.erp.
Künstliche Intelligenz und IoT

Künstliche Intelligenz und IoT

Zwei Technologien als Treiber der Digitalen Transformation
Digitale Innovationen verbessern die Flexibilität, Produktivität und Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens im globalen Wettbewerb. Eine Kombination aus Künstlicher Intelligenz (KI) und dem Internet of Things (IoT) ist der entscheidende Hebel für eine umfassende Modernisierung von Unternehmen sowie für die Optimierung von Geschäftsprozessen: Das IoT sammelt die Daten, die KI verarbeitet sie.
Einführung von Business Analytics

Einführung von Business Analytics

Handlungsempfehlungen am Beispiel der Nahrungsmittelindustrie
Die Datenerhebung und -auswertung gewinnen in der globalen Wertschöpfung stetig an Bedeutung. Um bei der Transformation zum datengetriebenen Unternehmen zu unterstützen, wurde ein Einführungskonzept mit Handlungsempfehlungen zur Einführung von Business Analytics entwickelt, welches die relevanten Erfolgsgrößen am Beispiel der Nahrungsmittelindustrie darstellt. Business Analytics (BA) gewinnt zunehmend an Bedeutung: Es unterstützt bspw. durch neue Funktionen in Informationssystemen, Automatisierung durch Workflow-Management und Robotic Process Automation oder auch bei der Beschleunigung von Prozessen durch Cloud Computing [1]. Eine stetig steigendende Anzahl an Unternehmen verwendet BA, um „verfügbare Daten so zu analysieren, dass betriebswirtschaftliche Probleme evidenzbasiert gelöst werden können, und dient als zentrale Quelle von dauerhaften Wettbewerbsvorteilen“ [2].  Im Forschungsprojekt BASuccess untersuchten die Autoren am Beispiel der ...
Projekte, die Leben retten

Projekte, die Leben retten

Die eurofunk Kappacher GmbH plant, fertigt und montiert Rettungsleitstellen mit KUMAVISION
Wenn Menschen in Not sind oder Gefahr im Verzug ist, dann ist es Zeit, den Notruf zu wählen. Rund 1,3 Millionen Mal im Jahr werden in Deutschland Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr gerufen. Sehr oft gehen diese Telefonate bei Leitstellen von eurofunk ein. Das Unternehmen stattet sie mit Hardware, Software, Kommunikationstechnik sowie Möbeln aus, um Einsätze effizient aufnehmen und koordinieren zu können. Für die Effizienz im eigenen Haus sorgt die KUMAVISION-Branchenlösung für Projektfertiger auf Basis von Dynamics NAV. Wenn Menschen bei einem Notfall die Telefonnummern 110 oder 112 wählen, werden sie automatisch zu einem Disponenten der zuständigen Leitstelle durchgestellt. Für den Disponenten beginnt dann ein anspruchsvoller Arbeitsprozess, da er unter höchstem Zeitdruck mit richtigen Entscheidungen ein hochkomplexes System dirigieren muss. Er hört sich die Schilderung des Anrufers an und stellt weichenstellende Fragen: Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie ...
Die Maschinen rüsten sich selbst

Die Maschinen rüsten sich selbst

Die Vision einer smarten Produktion nimmt bei vielen mittelständischen Unternehmen bereits konkrete Züge an. Das Familienunternehmen Spelsberg macht erfolgreich vor, wie der Einstieg zur smarten Produktion optimal gelingt. „Industrie 4.0 ist durchaus machbar und bringt einen großen Nutzen, aber man muss den Weg wirklich konsequent gehen“, so Cynthia Schmeißer, ERP-Verantwortliche bei der Günther Spelsberg GmbH Co. KG. Der Mittelständler ist marktführend im Bereich der Elektroinstallations- und Gehäusetechnik. Pro Tag stellt das Unternehmen an den Produktionsstätten in Schalksmühle und Buttstädt 150.000 Kunststoffgehäuse für die Elektrotechnik und Industrie her. Während im thüringischen Buttstädt die Serienproduktion erfolgt, orientiert sich Spelsberg im nordrhein-westfälischen Schalksmühle zunehmend an individuellen Kundenwünschen – etwa aus dem Maschinenbau. Das bedeutet kleinere Losgrößen, mehr Auftragswechsel sowie steigende Rüstzeiten. Damit ...
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