Informationssysteme

Im Kontext der immer stärkeren Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Softwaresystemen in der industriellen Produktion bedarf es eines durchgängigen Informationsmanagements über alle Ebenen hinweg. Dies erhält die Flexibilität von Produktionssystemen aufrecht. Gleichzeitig können die Potenziale der Vernetzung in einer ganzheitlichen Betrachtung von Produkt, Produktionsmittel und Produktionssystem genutzt werden.  Fabriksoftware ist eine vernetzte, in gewissen Teilen auch echtzeitfähige Software , die Schnittstellen bzw. Kommunikationspunkte zu verschiedenen Planungs- und Steuerungsebenen in Fabrik und Logistik anbietet.

Informationssysteme

Mehr Transparenz durch moderne Fertigungs-IT Analytics:

Mehr Transparenz durch moderne Fertigungs-IT Analytics:

Aus Daten echte Mehrwerte schöpfen
Erfasste Daten bringen erst dann einen echten Mehrwert, wenn kontextbezogene Informationen daraus gewonnen wurden. Die dafür verwendeten Werkzeuge lassen sich unter dem Schlagwort Analytics zusammenfassen. Aber gibt es das nicht alles schon? Keineswegs! Um wettbewerbsfähig produzieren zu können, brauchen Fertigungsunternehmen ein Maximum an Transparenz. Denn nur wer weiß, wie es im Shopfloor gerade läuft, der kann an den geeigneten Stellschrauben drehen und die Prozesse optimieren. Über die Jahre haben sich Werkzeuge wie Kennzahlen und deren Darstellung in Dash-boards als nützlich herauskristallisiert. Heutzutage braucht es aber deutlich mehr – was nicht heißt, dass Kennzahlen und Dashboards aus der Mode gekommen sind. Etwas weiter ausgeholt Im Modell Smart Factory Elements von MPDV lassen sich die Abläufe einer modernen Fabrik in fünf Elemente einordnen, die einen Regelkreis bilden. Dieser sieht vor, dass auf Basis von Vorgaben unterschiedlicher Quellen ...
Mobile IIoT-Technologien in hybriden Lernfabriken

Mobile IIoT-Technologien in hybriden Lernfabriken

Szenariobasierte Entwicklung von Prozessverständnis im Anwendungszentrum Industrie 4.0
Der Wandel zur automatisierten Produktion, die fortschreitende Digitalisierung der Wertschöpfungsprozesse sowie die stetige Implementierung von mobilen Industrial Internet of Things-Technologien (IIoT) stellen betriebliche Weiterbildung vor Herausforderungen. Komplexere Anforderungen und veränderte Tätigkeitsprofile erfordern neue Handlungskompetenzen bei Mitarbeitern.
Ein MES für alle

Ein MES für alle

Ein interdisziplinärer MES-Workshop für Betriebsräte hilft, Wissen besser zu verteilen.
Dieser Beitrag stellt ein Lernfabrik-Konzept zum Thema Manufacturing Execution Systems (MES) für Gewerkschaftsvertreter*innen sowie Betriebsräte vor. Das ganzheitliche Konzept wurde unter Berücksichtigung technischer, sozio-technischer und didaktischer Perspektiven entwickelt. Ziel ist es, den technischen Nutzen von MES aufzuzeigen und Betriebsräte zu befähigen, MES-Umsetzungsprozesse im Sinne einer partizipativen Ergonomie zu bewerten. Viele produzierende Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihren Betrieb in das digitale Zeitalter zu überführen. Hierbei stößt man häufig auf das Buzzword „Industrie 4.0“, jedoch bleibt oft unklar, was das für die einzelnen Unternehmen bedeutet. Die „Plattform Industrie 4.0“ definiert es wie folgt: „Industrie 4.0 bezeichnet die intelligente Vernetzung von Maschinen und Prozessen in der Industrie mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologie“ [1]. Diese Definition bietet den Unternehmen jedoch keine ...
Lernen mit Assistenzsystemen

Lernen mit Assistenzsystemen

Vor lauter Aufgaben den Prozess nicht sehen?
Der Beitrag beschreibt die Konzeption und Durchführung und bietet einen Einblick in die ersten Ergebnisse einer Untersuchung mit experimentellem Design in einer simulierten Prozessumgebung im Forschungs- und Anwendungszentrum Industrie 4.0 in Potsdam. Im Mittelpunkt stehen Anlernprozesse im Bereich der Einfacharbeit (Helfertätigkeiten) und ihre Gestaltung durch den Einsatz digitaler Assistenzsysteme. In der Arbeitsforschung finden sich Hinweise darauf, dass mit dem Einsatz dieser Systeme Prozesswissen verloren geht, im Sinne einer guten Kenntnis des gesamten Arbeitsprozesses, in den die einzelnen Tätigkeiten eingebettet sind. Das kann sich als Problem erweisen, vor allem wenn unvorhersehbare Situationen oder Fehler eintreten. Um die Rolle von Prozesswissen beim Einsatz von digitalen Assistenzsystemen zu untersuchen, wird im Experiment eine echte Fabriksituation simuliert. Die Probanden werden über ein Assistenzsystem Schritt für Schritt in ihre Aufgabentätigkeit angelernt, ...
PLUGandWORK

PLUGandWORK

Maschinen und Komponenten für Industrie 4.0 befähigen
PLUGandWORK ist ein Konzept zur Interoperabilität in Industrie 4.0, bestehend aus konkreten Lösungen zur semantischen Beschreibung von Maschinen und Anlagen sowie deren Komponenten. Ziel ist es, manuelle Konfigurationsarbeiten weitgehend zu reduzieren und so allgemein verständliche, schnelle und sichere Verbindungen von Geräten und überlagerter Software zu erreichen.
Industrie 4.0: MES ermöglicht Dezentralisierung

Industrie 4.0: MES ermöglicht Dezentralisierung

Auf dem Weg ins Industrie 4.0-Zeitalter stehen Fertigungsunternehmen vor der Herausforderung, die wachsende Komplexität zu beherrschen und gleichzeitig effizienter zu werden. Dezentralität in der Organisation ist hierfür ein zielführender Ansatz – aber dabei wird klar: ohne ein Manufacturing Execution System (MES) funktioniert das nicht! Warum das so ist, ergibt sich aus der Konkretisierung des Zukunftskonzepts MES 4.0. Mit dem Zukunftskonzept MES 4.0 werden die Anforderungen der Industrie 4.0 an die Fertigungs-IT konsolidiert. Aus den bisher behandelten Handlungsfeldern Mobilität, Flexi- bilität, Unified Shopfloor Connectivity und Management Support sind bereits praxisnahe Produkte entstanden wie beispielsweise die mobilen Smart MES Applications (SMA), die universelle Maschinenschnittstelle UMCM und die neue Version des Kennzahlensystems MES-Cockpit. Ein aktuelles Beschäftigungsfeld im MES-Bereich ist die Dezentralität. Dabei werden unterschiedliche Aspekte mit ...
Mit MES langfristig effizienter produzieren

Mit MES langfristig effizienter produzieren

Heute schon auf zukunftssichere Technologie setzen
Dass Manufacturing Execution Systeme (MES) sowohl Transparenz als auch Effizienz in der Produktion steigern, ist mittlerweile unbestritten. Aber welche Rolle spielen moderne MES-Lösungen in Zukunft? Welche Herausforderungen meistert Fertigungs-IT heute schon und wie werden sich die Anforderungen mit Blick auf Industrie 4.0 ändern? Was ändert sich mit Industrie 4.0? An der Schwelle zur vierten industriellen Revolution müssen alle fertigungsnahen Systeme beweisen, dass sie mit den hoch gesteckten Erwartungen und ständig wechselnden Anforderungen an die Produktion umgehen können. Neben der kurzfristigen Flexibilität ist nun auch Wandlungsfähigkeit gefragt, um langfristige Trends aufgreifen zu können. Zudem wird die Standardisierung mit Blick auf mehr Vielfalt im Maschinenpark immer bedeutender. Egal, wie intelligent dezentrale Systeme werden, MES-Lösungen werden als Datendrehscheibe benötigt. Gerade der Umgang mit großen Datenmengen und eine umfassende Vernetzung ...
Pro&Contra: Realisierung eines MES als Modul im ERP

Pro&Contra: Realisierung eines MES als Modul im ERP

Eine immer währende Herausforderung für Unternehmen ist der effiziente Einsatz ihrer Produktionsressourcen. Dies erfordert neben einer flexiblen Planung und Regelung auf der Betriebs- und Prozessleitebene häufig die Integration von Prozessen der Personaleinsatzplanung, des Qualitäts- und Toolmanagements, der Instandhaltung, der NC-Programmverwaltung etc.. Durch den Einsatz eines Manufacturing Execution Systemen (MES) kann diese komplexe Aufgabenstellung bewältigt werden. Als Bindeglied zwischen der Shop-Floor-Ebene und übergeordneten ERP-System verknüpft ein MES die Prozess- mit der Unternehmensleitebene. Viele ERP-Anbieter ergänzen ihre betriebswirtschaftlich orientierte Software um die klassischen MES-Funktionen und bieten entsprechende Module an. Für die Anwender ergibt sich eine Alternative bei der Auswahl eines für ihren Kontext geeigneten MES: Die „Lösung aus einer Hand“ sollte in den Entscheidungsprozess einbezogen werden. In diesem Beitrag erfahren Sie ...
In kürzester Zeit zu echten Innovationen kommen

In kürzester Zeit zu echten Innovationen kommen

Herr Deues, vor 30 Jahren ging hinrichs+müller – die heutige ams.Solution AG – an den Markt. Wie sah die Softwarelandschaft damals aus?  Deutlich heterogener als heute. Zur damaligen Zeit teilte sich der Markt für Geschäftssoftware in zwei sehr unterschiedliche Bereiche. Den einen Bereich prägte eine Vielzahl von Anbietern, die Systeme für die Planung und Steuerung der Produktionsabläufe (PPS) entwickelt hatten. Den anderen Bereich dominierten Angebote für die kaufmännische Auftragsverwaltung (KAV). Viele der späteren ERP-Anbieter kamen aus diesem kaufmännischen Marktsegment und haben sich dann nach und nach in die Produktionswelt hineingearbeitet. Bei ams lief es genau anders herum. Der Produktionsbereich, das Engineering und der Einkauf mit der Materialwirtschaft bildeten die Ausgangspunkte unserer Produktentwicklung. Ihr System richtet sich vor allem an Einzel- und Auftragsfertiger. Warum liegt der Fokus gerade hier?  Rainer Hinrichs, gemeinsam mit meinem ...
Anwender setzen neue Schwerpunkte im Produktionsmanagement!

Anwender setzen neue Schwerpunkte im Produktionsmanagement!

Eine deutliche Trendwende ist gegenwärtig im Markt für Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme festzustellen. Immer mehr Industrieunternehmen entscheiden sich für intelligente, flexible und einfach zu bedienende Lösungen. Sie lassen sich nicht mehr jede Infrastruktur als angeblich notwendig verkaufen und bewerten Software auch nicht nur nach ihrem Funktionsangebot, sondern auch nach ihrer Zukunftsfähigkeit. Den zunehmenden Dezentralisierungstendenzen kommen schon jetzt einige Anbieter stark entgegen. So lassen sich lose gekoppelte Werksverbunde über EDI erstmals auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen realisieren. Sichten, die über den Werksverbund gelegt werden, erleichtern das Treffen unternehmerischer Entscheidungen. Unter besonders starkem Druck stehen dabei die Zulieferbetriebe für Montagefabriken, etwa im Fahrzeugbau. Hier sind einige Lösungen entstanden, die wegweisend auf dem Weg zu dezentral geführten, aber zentral koordinierten ...
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