Industrie 4.0

Industrie 4.0 beschreibt eine Abkehr von der klassischen automatisierten Fabrik, die große Mengen gleichartiger Produkte auf der Basis zentraler Produktionspläne herstellt. Vision ist die selbstorganisierte Fabrik, in der intelligente und teilautonome Objekte interagieren und es gelingt, die zunehmende Individualisierung der Produkte mit den Vorteilen von Großserienproduktion zu verbinden (Mass Customization). Wesentliche Konzepte von Industrie 4.0 sind cyber-physische Systeme, deren Vernetzung zum Internet der Dinge und die verbesserte Mensch-Technik-Interaktion (MTI) bzw. Human Maschine Interaction (HMI). Diese Systeme enthalten eine umfangreiche Sensorik (u. a. AutoID-Technologien und Smart Sensors) und statten Systeme und Produktionsobjekte mit erweiterten Fähigkeiten zur Umgebungserfassung aus.

Motion-Capture-Systeme in der menschzentrierten Industrie 5.0

Motion-Capture-Systeme in der menschzentrierten Industrie 5.0

Automatisierte Bewegungserfassung von Arbeitspersonen
Ganz im Sinne der Anforderung in der „Industrie 5.0“ nach der Gestaltung einer menschenzentrierten Arbeitsumgebung ermöglichen moderne Motion-Capture-Systeme, die Positionen und Bewegungen von Arbeitspersonen automatisiert und in Echtzeit zu erfassen. Auf dieser Basis können unter anderem Assistenzsysteme individuell und situativ angepasst unterstützen oder die Einhaltung physischer Belastungsgrenzen überwacht werden.
Augmented Reality-Datenbrillen in der Produktion

Augmented Reality-Datenbrillen in der Produktion

Virtuelle Anweisungen für optimierte Montageprozesse
Datenbrillen ermöglichen die Überlagerung der realen und der virtuellen Welt, indem sie Informationen in die Umgebung einblenden. Montageschritte erscheinen direkt im Sichtfeld, wodurch Mitarbeiter ohne separate Dokumente arbeiten können. Im Vergleich zu Smartphones oder Tablets können beide Hände frei bleiben. Vor allem neue Mitarbeiter profitieren von der visuellen Anleitung.
Overall Industry 4.0 Maturity Index (OI4MI)

Overall Industry 4.0 Maturity Index (OI4MI)

Wie lässt sich der Industrie 4.0-Reifegradindex erfolgreich anwenden? Teil 6 von 6
In diesem und letzten Teil der sechsteiligen Artikelserie wird die praktische Anwendung des Overall Industry 4.0 Maturity Index (OI4MI) am Beispiel eines mittelständischen Herstellers von Hydraulikwerkzeugen beschrieben. Der Beitrag enthält wertvolle Handlungsempfehlungen zur Analyse, Zielsetzung, Maßnahmenableitung und kontinuierlichen Verbesserung des Index – sowie eine Checkliste zu seiner Ermittlung.
Die Fabrik der Zukunft

Die Fabrik der Zukunft

Flexible und interoperable Verbindung von IT und OT
Die Digitalisierung der Produktionsumgebung mit Kommunikations- und Informationssystemen stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Verschiedene Lösungsansätze adressieren Anforderungen wie Datenaufkommen, Sicherheit, Interoperabilität und Zuverlässigkeit. Am Beispiel der Elbfabrik des Fraunhofer IFF wird gezeigt, wie eine vernetzte Produktionsumgebung der Zukunft gestaltet werden kann.
Technologie als innovativer und kreativer Partner

Technologie als innovativer und kreativer Partner

So heben Unternehmen ihr IIoT auf das nächste Level
Trotz seiner Vorteile setzt sich das Industrial Internet of Things als Treiber der Digitalen Transformation nur langsam durch. Dabei bietet sein strategischer Einsatz enorme Chancen für Produktivitätszuwächse und neue, digital gestützte Geschäftsmodelle. Es bestehen aber auch zahlreiche Herausforderungen, etwa bei der Skalierung auf ein Enterprise Level. Wie schaffen es Unternehmen also, ihre Projekte über den Piloten hinauszubringen?
New Business Maturity Index (NBMI)

New Business Maturity Index (NBMI)

Wie intensiv nutzen Sie das Potenzial neuer datenbasierter Geschäftsmodelle? Teil 5 von 6
Im Rahmen der Bestimmung des Gesamt-Industrie 4.0 Reifegrads „Overall Industry 4.0 Maturity Index (OI4MI)“ produzierender Unternehmen erhalten Sie in diesem fünften Teil der sechsteiligen Artikelserie wertvolle Handlungsempfehlungen und eine Checkliste zur systematischen Bestimmung und Verbesserung des „New Business Maturity Index (NBMI)“, einem Teilindex des Gesamt-Industrie 4.0-Reifegrads.
Sicherheitsrisiko Sensorik – Wie das IIoT sicherer wird

Sicherheitsrisiko Sensorik – Wie das IIoT sicherer wird

In sieben Schritten zu einem vorausschauenden Sicherheitsansatz
Ein automatisierter Informationsaustausch ist eine gängige und weit verbreitete Methode in der Industrie 4.0. Damit halten aber auch Sicherheitsrisiken Einzug in das IIoT. Mit der zunehmenden Vernetzung von Sensoren und Geräten wächst auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle. In diesem Beitrag werden verschiedene Schwachstellen in IoT-Geräten aufgezeigt und ein umfassender Sicherheitsansatz vorgestellt.
Intelligente IIoT-Sensoren für Citizen-Entwicklerprojekte

Intelligente IIoT-Sensoren für Citizen-Entwicklerprojekte

Softsensoren für Digitalisierungsaufgaben
Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen wäre ohne Citizen Developer, die eine Geschäftsanwendung entwickeln und vorhandene Datenbestände zur Lösung einer Aufgabe nutzen, überhaupt nicht möglich. In der Operational Technology lässt sich dieses Erfolgsmodell bisher auf Grund unterschiedlicher Datenquellen nur bedingt nutzen. Mit Hilfe einer aufgabenbezogenen Sensorik und Künstlicher Intelligenz könnte sich das ändern.
Industrie 4.0 in der Praxis

Industrie 4.0 in der Praxis

Transparenz und Automatisierung bei der STIWA Group
Das Ziel dieser Serie ist es, anschaulich zu zeigen, wie Industrie 4.0 in der Praxis funktioniert. In lockerer Folge präsentiert Factory Innovation ausgewählte Fabriken, die erfolgreich Konzepte von Industrie 4.0 umgesetzt haben. Wie eigene Lösungen für mehr Transparenz sorgen und die Prozesse automatisiert werden, führt der österreichische Automatisierungshersteller STIWA am Standort in Gampern vor.
Engagement 4.0

Engagement 4.0

Digitale Transformation braucht starke Mitarbeiterbindung
Alle Unternehmen werden von der Welle der digitalen Veränderungen erfasst. Manche surfen bereits gekonnt auf dieser Welle, ­während andere immer noch zögern. Unabhängig vom Fortschritt ist es für alle Firmen essenziell, ihre Mitarbeiter aktiv in diesen Wandel einzubeziehen. Nur durch eine starke Mitarbeiterbindung und ein hohes Engagement lassen sich die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen erfolgreich meistern.
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