Modulare Fabriksoftware: innovativ, maßgeschneidert, leistungsstark

Im Gespräch: Joachim Berlak und Benjamin Löffler, software4production GmbH
13.06.2024
Lesedauer:  3 Minuten

Herr Professor Berlak, was sind die strategischen Ziele der software4production GmbH?

Berlak: Unser oberstes Ziel ist es, unseren Kunden maßgeschneiderte, innovative und wandlungsfähige Fabriksoftware anzubieten, mit der sie ihre Fabriken, Produktionssysteme und -prozesse robust, sicher und nachhaltig betreiben und kontinuierlich verbessern können. Unser Portfolio erstreckt sich von MES, über APS, Digitalisierung, Automatisierung bis zu KI. Unsere Kunden schätzen unsere Individualisierbarkeit, Flexibilität und Lösungskompetenz. Geht nicht, gibt’s nicht!

Herr Löffler, warum engagiert sich S4P so in der digitalen Transformation der Fabrik und welchen Kundennutzen können Sie für Ihre Kunden sicherstellen?

Löffler: Aufgrund der mannigfaltigen Herausforderungen ist es besonders wichtig, den Produktionsstandort Deutschland wieder zu stärken und durch Digitalisierung die Wertschöpfungsprozesse nachhaltig zu verbessern. Ein Beispiel hierfür ist die von uns durchgeführte, digitale Transformation bei Stihl, die weltweit bekannt für ihre Ketten- und Motorsägen, Heckenscheren, Rasenmäher und Gartengeräte sind.

Berlak, Löffler, software4production, Factory Innovation Award 2024

Um den kompletten Innovationsprozess rund um 650 Konstrukteure digitaler abwickeln zu können, führte man neben SAP unsere Lösungen für das mit SAP integrierte Kunden-/ Auftragsmanagement, Feinplanung, Betriebsdatenerfassung über den kompletten Prototypenbau, additive Manufacturing, NC-Fertigung, SMD bis zum Supply Chain Management von über 300 Lieferanten ein. Das Ganze maßgeschneidert, um die Time-to-Market und Kosten drastisch zu reduzieren.

Sie wurden erst 2009 gegründet. Wie gelang es Ihnen, sich in einem Markt mit vielen Global Playern zu behaupten?

Berlak: S4P wurde 2009 in der Wirtschaftskrisenzeit gegründet, nachdem unser altes Unternehmen durch Umsatzeinbruch und Kurzarbeit vor wirtschaftlichen Herausforderungen gestanden hatte. Mit einem Teil der alten Mannschaft, neuester Java-Technologie, viel Erfahrung und Wissen über Produktionsplanung und -steuerung sind wir gestartet. Forschungsprojekte, langjährige Kundenbeziehungen und Partnerschaften haben uns dann sukzessive zu dem gemacht, was wir heute sind. Dabei sind wir anpassungsfähig geblieben und haben uns den Spaß an der Arbeit mit den Kunden bewahrt. Im Gegenteil, wir lernen ja nicht aus und versuchen, so immer wieder besser zu werden und uns neu zu erfinden. Die Anpassungsfähigkeit, unsere Schnelligkeit und Flexibilität bei kundenspezifischen Änderungswünschen innerhalb einer Standardsoftware zeichnen uns immer noch aus werden von Kunden hoch geschätzt.

Löffler: Unsere innovative Fabriksoftware befähigt Fabriken zu höherer Resilienz, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit durch digitale Transformation: Transparenz, Wandlungsfähigkeit, Robustheit und Lernfähigkeit.

Herr Professor Berlak, was bedeutet der Factory Innovation Award für Sie?

Berlak: Wir sind von Anfang an dabei: Fabriksoftware des Jahres 2018 in der Kategorie Industrie 4.0. Dann 2019 Fabriksoftware des Jahres in unser Kernkompetenz Manufacturing Execution System, 2020 dann zum dritten Mal in Folge in Frankfurt als Fabriksoftware des Jahres in der Kategorie Automatisierung und Prozesssteuerung. Dann nach der langen Coronapause 2023 wieder erfolgreich als Gewinner des neuen FI-Awards in der Kategorie resiliente Fabrik. Dass wir 2024 im Finale in der Kategorie digitale Transformation der Fabrik knapp gegen Coman verloren haben, nehmen wir sportlich.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Berlak und Herr Löffler!


Überblick über alle Sieger und Finalisten beim Factory Innovation Award 2024
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