Fertigungssteuerung

Industrie 4.0 ermöglicht, mit der digitalen Planung die Realität in der Fertigung möglichst genau abzubilden. Die Fertigungssteuerung reagiert dann in Echtzeit auf Abweichungen. Während die langfristige Produktions- und Ressourceneinsatzplanung zumeist durch ERP-Systeme abgebildet wird, wird die Feinplanung unter Einbeziehung von kurzfristigen Abweichungen und auf der Fertigungsebene erfassten Echtzeitdaten von MES-Lösungen übernommen. Mit Industrie 4.0 werden immer mehr Maschinen und Werkzeuge vernetzt, um so ein digitales Abbild der physischen Realität herzustellen. Hierdurch wächst das Volumen der erzeugten Daten. Parallel steigt der Bedarf danach, mobil auf Daten der Produktion zugreifen zu können.

Fertigungssteuerung

Produktion bei hoher Variantenvielfalt in der Elektronikfertigung

Produktion bei hoher Variantenvielfalt in der Elektronikfertigung

Conwip: Eine Variante zum klassischen Pull
Ein Anstieg der Variantenvielfalt, lange Durchlaufzeiten und hohe Bedarfsschwankungen prägen viele Wertströme in der Elektronikindustrie. Die Implementierung von Nivellierung und Ziehprinzip soll Regelabläufe und standardisierte Arbeit in der Fertigung ermöglichen. Als Lösungsansatz wird in diesem Artikel an einem Praxisbeispiel die Umsetzung einer hybriden Conwip-Steuerung vereinigt mit dem Baustein Nivellierung vorgestellt.
Methoden zur Optimierung von Beständen

Methoden zur Optimierung von Beständen

Aus theoretischer Sicht ist die Materialbedarfsplanung eine mehr oder weniger triviale Aufgabe. In der Praxis erweist sich die Umsetzung, insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen, aus verschiedenen Gründen als problematisch und verursacht ernsten Konsequenzen wie beispielsweise einen hohen Bedarf an Lagerplatz, eine schwierige Administration der Produktion und Fehlmengensituationen bei Teilen, Baugruppen und Erzeugnissen. Der Beitrag präsentiert eine abgestimmte Folge von Ansätzen zur Lösung dieses Problems. Teil 1 des Beitrags in Ausgabe 2/2002 befasste sich mit universellen Verfahren zur Bestandsoptimierung Aus theoretischer Sicht ist die Materialbedarfsplanung eine mehr oder weniger triviale Aufgabe. In der Praxis erweist sich die Umsetzung, insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen, aus verschiedenen Gründen als problematisch und verursacht ernsten Konsequenzen wie beispielsweise einen hohen Bedarf an Lagerplatz, eine schwierige ...
Fertigungssteuerung in der variantenreichen Auftragsfertigung

Fertigungssteuerung in der variantenreichen Auftragsfertigung

Ein Vorgehen in drei Schritten
Die systematische Konfiguration der Fertigungssteuerung ist erforderlich, um die logistischen Ziele einer Fertigung zu erreichen. In der Auftragsfertigung sind kurze und stabile Durchlaufzeiten wichtige Ziele. Eine bestandsregelnde Auftragsfreigabe und die Reihenfolgebildung nach Termin unterstützen die logistische Zielerreichung. In diesem Anwendungsfall werden die Effekte durch eine vergleichende Messung belegt.
PLUGandWORK

PLUGandWORK

Maschinen und Komponenten für Industrie 4.0 befähigen
PLUGandWORK ist ein Konzept zur Interoperabilität in Industrie 4.0, bestehend aus konkreten Lösungen zur semantischen Beschreibung von Maschinen und Anlagen sowie deren Komponenten. Ziel ist es, manuelle Konfigurationsarbeiten weitgehend zu reduzieren und so allgemein verständliche, schnelle und sichere Verbindungen von Geräten und überlagerter Software zu erreichen.
Ein Leitfaden für ständig kritisierte Fertigungssteuerer

Ein Leitfaden für ständig kritisierte Fertigungssteuerer

Lösungsansätze für eine optimierte Fertigungssteuerung in Kleinserien und Einzelproduktion
Die Produktion wird immer ein im Detail nicht planbarer Prozess bleiben. Das bedeutet jedoch nicht, dass man Durchlaufzeiten, Bestände, Termintreue und Kapazitätsauslastung in der Produktion nicht beherrschen kann. In diesem Artikel werden Möglichkeiten für technische und organisatorische Maßnahmen aufgezeigt, um Produktionen möglichst planbar zu regeln.
Management technischer Capability

Management technischer Capability

Ein mehrstufiges Planungsverfahren für Instandhaltungsdienstleister
Eine erhöhte Wettbewerbsdynamik stellt unabhängige Instandhaltungsdienstleister bei der Planung ihrer Ressourcen und Fähigkeiten vor Herausforderungen. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgestellt, die diese Unternehmen beim Management ihres Capabilityportfolios unterstützt. Kern der Methode ist eine modular aufgebaute, portfoliobasierte Bewertungssystematik.
Interview: Kleinserienfertigung bei Bosch Rexroth

Interview: Kleinserienfertigung bei Bosch Rexroth

Dipl.-Ing. (FH) Bernd Balzer ist Leiter der Abteilung Engineering und Fertigung Hydraulikzylinder Bosch Rexroth AG mit Standort in Lohr a. Main. In dieser Funktion ist er sowohl für die operative Einheit Hydraulikzylinder Standort Lohr sowie beratend bei der Planung und Einführung neuer Produktionssysteme der weltweiten Zylinderstandorte mit Schwerpunkt China tätig. Herr Balzer, das Thema „Kleinserienfertigung“ gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wie schätzen Sie deren Rolle ein? Welche Folgen gibt es für die Unternehmen? Die Kleinserienfertigung spielt durch die zunehmende Individualisierung der Produkte eine immer größere Rolle. Die Individualisierung wird durch die steigende Vitalität der Produkte getrieben, welche wiederum durch den Kundenwunsch nach „unique selling points“ bei seinen Produkten gefördert wird. „Unique selling points“ eröffnen die Möglichkeit der Differenzierung im globalen Wettbewerb und bieten damit Mehrwert für den Kunden. Reine ...
Serienprodukte ganz individuell

Serienprodukte ganz individuell

Die Herausforderung für Unternehmen – richtige Mix zwischen Serie und Individualität
Die Serienfertigung ist der Produktionstyp, der in der industriellen Praxis am häufigsten auftritt. Sie ist durch die gleichzeitige bzw. unmittelbar aufeinander folgende Herstellung gleichartiger Produkte in einer großen, aber begrenzten Anzahl gekennzeichnet. Ein wesentliches Ziel ist die Nutzung von Wiederholungs- und Skaleneffekten zur Erreichung von Produktivitätssteigerungen und Kostenersparnissen.
Zeitgerechte Planung und Steuerung in der Serienfertigung

Zeitgerechte Planung und Steuerung in der Serienfertigung

Heutige Fertigungsleitsysteme beschränken sich meist auf steuernde Funktionen im Kurzfristbereich und bieten selten Möglichkeiten zur längerfristigen Planung und Regelung der Fertigungsabläufe. Das System OOPUS wurde vom Fraunhofer ALB speziell für die mehrstufige Serienfertigung entwickelt und vereint Planungs-, Regelungs- und Steuerungsfunktionen in einem System. Der Bereich der Produktionsplanung- und steuerung unterliegt einer hohen, sich fortlaufend steigernden Dynamik. Entscheidende Treiber dieser Dynamik sind dabei Nachfrageschwankungen und immer flexiblere Arbeitszeitmodelle, mit denen auf ebendiese Schwankungen reagiert werden soll. Durch diese beiden Effekte ergibt sich ein Planungsumfeld, dass durch geringe Sicherheit bzgl. der Planungsparameter gekennzeichnet ist. Einfache Bereitstellung aktueller Information und schnelle Anpassung der Produktionspläne werden damit zu kritischen Eigenschaften von PPS-Tools. Aus diesem Grund bedarf es hochreagibler Systeme, die ...
Mit OPC UA zur energieorientierten Produktionssteuerung

Mit OPC UA zur energieorientierten Produktionssteuerung

Die fortschreitende Energiewende verlangt von Unternehmen einen bewussten Einsatz von elektrischer Energie in der Produktion. Dies erfordert neue Lösungen für die IT-gestützte Produktionsplanung und -steuerung. In diesem Beitrag wird dazu eine Schnittstelle zwischen Manufacturing Execution Systemen (MES) und der Steuerungsebene auf Basis von OPC Unified Architecture (UA) vorgestellt.
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