Das Risiko von Cyber-Attacken
IT- sowie Cloud-Systeme spielen in unserer Geschäftswelt eine zentrale Rolle, machen Unternehmen jedoch angreifbar für Cyber-Attacken. Diese Attacken können große finanzielle Schäden verursachen, die Produktion beschränken oder anhalten, zu Reputationsverlust führen und Kundebeziehungen beschädigen. Für kleinere Unternehmen können sie verheerend sein. Manchen Unternehmen kann es passieren, dass sensible Daten in die Hände von Wettbewerbern geraten, was zu weiteren finanziellen Verlusten führen kann.
Mahnende Beispiele aus der Praxis
Echte Fälle aus der Logistik und eines produzierenden Unternehmens zeigen, wie verheerend Cyber-Angriffe sein können:
- Ein Logistikunternehmen wurde nachts angegriffen, als ein zentrales Supply-Management-System geblockt war. Dank eines monatelangen Backups, das beim Software-Lieferanten lag, ließ sich der Betrieb innerhalb eines Tages wieder herstellen. Dennoch ging der entstandene Schaden in die Millionen.
- Das produzierende Unternehmen wurde von einer Attacke getroffen, welche die IT-Systeme vollständig gelähmt hat. Weil es keine aktuellen Backups außerhalb des Unternehmensnetzes gab, hat die Wiederherstellung fast eine Woche gedauert. In dieser Zeit war das Unternehmen nur begrenzt einsatzfähig.
So raffiniert gehen die Angreifer vor
Alle Hacker-Angriffe auf IT-Systeme, denen wir bei unseren Kunden in jüngerer Vergangenheit begegnet sind, wiesen ähnliche Muster auf:
- Der Angreifer hielt sich bereits seit Langem im Unternehmensnetzwerk auf.
- Der Hacker hatte die IT-Systeme nahezu perfekt nachgebildet.
- Volltreffer. Der Angreifer hat Schlüsselsysteme ausgeschaltet und sogar Daten und System-Backups beeinträchtigt.
- Es war unmöglich, das System schnell wieder vollständig herzustellen.
- Der Angriff geschah unerwartet über Nacht, wenn es nicht möglich war, schnell zu reagieren.
Was ist eine effektive Abwehr? Natürlich eine Cloud-Lösung!
Beide Fälle haben gezeigt, dass die Wiederherstellung am schnellsten über die Cloud ging. Cloud-Service-Anbieter verfügen über eine robuste Infrastruktur, die besser gegen Attacken geschützt ist und ein schnelles Daten-Recovery ermöglicht. Zu den größten Vorteilen einer Cloud-Lösung zählen:
- Elastische Infrastruktur: Der Kunde arbeitet nur mit den Ressourcen, die er aktuell benötigt (Server mit hoher Rechenleistung). Er muss nicht auf Hardware warten.
- Backups und hohe Verfügbarkeit der Anwendungen: Die Anwendungen laufen simultan in mehreren Rechenzentren und verringern so das Ausfallrisiko.
- Automatisierung: Cloud-Services ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Zwischenfälle, ohne dass der Kunde selbst viel Hand anlegen muss.
Was Unternehmen machen können
Aus der Sicht der Experten des Digitalisierungsspezialisten Aimtec ergeben sich folgende zentralen Empfehlungen:
- Regelmäßige Backups: Ziehen Sie täglich Backups und lagern Sie diese außerhalb der eigenen Systemlandschaft beim Lieferanten des Vertrauens.
- Cloud-Lösungen und SaaS (Software-as-a-Service)-Delivery.
Aimtec bietet verschiedene miteinander verbundene Komponenten und Systemanwendungen an. Diese werden entwickelt, in der Cloud betrieben und dem Kunden als Service angeboten, also als SaaS. Wenn sich der Kunde für eine SaaS-Lösung entscheidet, „nutzt“ er den Service bloß und muss weiter nichts machen. Der Lieferant kümmert sich um alles. Einfach ausgedrückt: er meldet sich einfach nur am Computer an und legt los.
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