Best-of FI Award 2024: PSI Automotive & Industry GmbH

„Intelligent Production“ effizient und resilient – Sieger MES/MOM
20.06.2024
Lesedauer:  4 Minuten
PSI Automotive & Industry GmbH, Factory Innovation Award 2024
v.l.n.r.: Chantal Ruppert, Marc Semmler, Karl Tröger und Prof. Norbert Gronau

PSI Automotive & Industry GmbH bietet unter dem Namen PSIpenta/POM ein umfassendes Lösungsportfolio für das Production Order Management (POM) an. Die Lösung integriert Anwendungen für Auftragsmanagement, Advanced Planning & Scheduling (APS) und Manufacturing Execution System (MES), geht über die klassischen Funktionen hinaus und unterstützt unter anderem Auftragsverwaltung, Stammdatenmanagement und Qualitätsmanagement.

ERP-Entlastung und Stabilisierung der Produktionsprozesse

Die Integration mit dem ERP entlastet dieses von detaillierten Planungsprozessen und verbessert die Stabilität der Produktionsprozesse durch Anreicherung mit Shopfloor-Daten. POM ermöglicht die Vorhersage zukünftiger Zustände des Produktionssystems und eine nachhaltige Feinplanung. Ein optionales APS optimiert Reihenfolgen und gleicht Materialstörungen aus. Insgesamt zielt POM darauf ab, einen reibungslosen Fertigungsablauf sicherzustellen, Lagerbestände zu optimieren und strategische Ziele wie Kostenreduzierung und Qualitätsverbesserung zu unterstützen.

Die Zukunftslösung für effektives Production Order Management

Die MES/MOM-Lösungen der PSI zeichnen sich durch den umfassenden Einsatz von Industriestandards wie Java, XML und UML aus. Dies ermöglicht eine leichtere Entwicklung und hohe Softwarequalität. Die Architektur ist hochverfügbar, fehlertolerant und unterstützt eine 24/7-Betriebsumgebung. Die Plattformorientierung ermöglicht eine flexible und vernetzte Produktionsumgebung und wird durch Model Driven Architecture (MDA) vereinfacht. Die Containerisierung der Anwendungen erfolgt mit Kubernetes, was eine Cloud-bereite Architektur gewährleistet. Die Built-in-Integrationsarchitektur PSIbus ermöglicht die nahtlose Integration von Hardwarekomponenten und Softwaresystemen. Die Ablaufsteuerung erfolgt durch PSIbpm unter Verwendung der BPMN 2.0 Beschreibungssprache, was eine flexible Gestaltung der Prozesse ermöglicht.

Infrastruktur zukunftsfähig machen

Die industrielle Basis in entwickelten Ländern ist stark und zuverlässig. Die Digitalisierung der Produktion zielt darauf ab, die Vernetzung von Fertigungstechnik und IT zu verbessern. Die Integration von Altanlagen erfordert moderne Softwarelösungen und möglicherweise Nachautomatisierung. Pilotprojekte helfen bei der Identifizierung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen. Die PSI Automotive & Industry GmbH bietet Lösungen wie die PSI iBox zur Signalintegration an. Ihr Plattformansatz unterstützt eine schrittweise Erneuerung der digitalen Infrastruktur für die Fertigungssteuerung, ohne eine vollständige Softwareüberholung zu erzwingen.

Software für die Fabrik der Zukunft

Die Entwicklung von Fabriklösungen erfordert eine Fusion von IT und OT, wobei PSI Automotive & Industry MOM- und MES-Lösungen als Bindeglied anbietet. Diese optimieren die Produktion, entlasten ERP- und SCM-Ebenen und basieren auf der PSI-Plattform. Die Flexibilität der Lösungen ermöglicht mehrschichtige Feinplanung, lokale Optimierungen und frühzeitige Wartungsplanung. Integrative Technologien unterstützen die vertikale und horizontale Integration sowie die Nutzung digitaler Zwillinge. Die Forschung zielt auf resilienzsteigernde Projekte ab und integriert KI in die Produktionssteuerung. PSI ist in verschiedenen Forschungsnetzwerken aktiv und arbeitet an der funktionalen Erweiterung des Portfolios.

Implementierungsansatz im Brownfield

Die industrielle Basis in entwickelten Ländern hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Alte und moderne Fertigungssysteme müssen vernetzt werden, um Interoperabilität und Datendurchgängigkeit zu gewährleisten. Ziel ist die Verschmelzung von Operational Technology (OT) und Information Technology (IT) zu einer Plattform, was Transparenz und Effizienz der Produktion steigert. Moderne Softwarelösungen müssen dabei mit Altanlagen kompatibel sein, was oft die Nachrüstung mit Sensoren und Aktoren sowie die Nutzung von Prozesskopplungsmodulen wie der PSI iBox erfordert. Diese Module können analoge und digitale Signale abgreifen und über den OPC-UA Client/Server an die existierende Softwarewelt übertragen.

Die PSI-Integrationsinfrastruktur und die nachgelagerten Softwaremodule sind geeignet, nahezu beliebige Kopplungen zu Sensoren, Aktoren oder Steuerungen herzustellen. Der Plattformansatz der PSI Automotive & Industry GmbH unterstützt die Integration bestehender Softwaresysteme und Anlagen, was zu flexibleren und effizienteren Produktionsprozessen führt.

Über PSI Automotive & Industry GmbH

PSI hat seit 1969 maßgeblich die Digitalisierung in Deutschland geprägt und zahlreiche erfolgreiche Projekte abgeschlossen. Ihr Geheimnis liegt in ihrer Fachkompetenz und der gemeinsamen Leidenschaft mit ihren Kunden für Fertigungsprozesse. Neben innovativer ERP- und MES-Software legen sie großen Wert auf den engen Austausch mit ihren Kunden, denn nur durch die Kombination von Unternehmens-Know-how und ihrem Spezialwissen können die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs gemeistert werden. PSI fungiert als kompetenter Impulsgeber, einfühlsamer Berater und agiler Implementierer und lädt dazu ein, gemeinsam den perfekten Produktionsprozess zu gestalten. Mehr als 25.000 Anwender und Anwenderinnen in über 300 Industriebetrieben, viele von ihnen Weltmarktführer ihrer Branche, nutzen heute die Lösungen der PSI Automotive & Industry. Als Teil der PSI Software SE trägt PSI Automotive & Industry maßgeblich zum Erfolg des Konzerns mit seinen über 2.250 Mitarbeitern und ca. 250 Millionen Euro Jahresumsatz bei.


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