Archiv: Artikel

Umsatzsteigerung durch Erhöhung der Logistikleistung?

Umsatzsteigerung durch Erhöhung der Logistikleistung?

Modellansätze zur Beschreibung der Umsatzsteigerung
Durch Investitionen in logistische Maßnahmen werden Unternehmen befähigt, sich gegenüber Konkurrenten am Markt durch eine Steigerung der logistischen Leistungsfähigkeit zu behaupten. Ziel des auf dem Sonderforschungsbereich 489 basierenden Transferprojekts T7 ist, ein allgemeingültiges Modell zur logistischen und monetären Bewertung von Maßnahmen in der Produktion zu entwickeln.
Der Einfluss von Prioritätsregeln auf logistische Zielgrößen

Der Einfluss von Prioritätsregeln auf logistische Zielgrößen

Mit der wachsenden Bedeutung logistischer Zielgrößen wird die Reihenfolgebildung wichtiger, da sie Termintreue und Durchlaufzeit beeinflusst. Der Beitrag stellt einen Ansatz vor, der die Wirkung verschiedener Prioritätsregeln auf logistische Zielgrößen allgemein beschreibt und die Auswahl geeigneter Regeln unterstützt, ohne spezielle Simulationen zu benötigen.
Was bringt ein Lieferkettengesetz, Herr Münch?

Was bringt ein Lieferkettengesetz, Herr Münch?

Christopher Münch arbeitet am Lehrstuhl Supply Chain Management an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ein Gespräch über transparente Lieferketten, volkswirtschaftliche Grundsätze und warum KI das Lügen schwerer macht. Herr Münch, achten Sie beim Kauf von Kleidung oder Elektrogeräten darauf, dass die in transparenten und fairen Wertschöpfungsketten produziert wurden?  Ich achte definitiv darauf – bei gewissen Produkten wie Kosmetik und auch zum Teil bei Nahrungsmitteln und bei Elektronik. Ich gehöre nicht zu den Konsumenten, die ständig ein neues Smartphone brauchen. Ich benutze das iPhone 7 und habe nicht vor, ein neues zu kaufen, denn es funktioniert einwandfrei und erfüllt seinen Zweck. Interessieren sich die Käufer überhaupt dafür, wie produziert wird? Die Absatzzahlen neuer iPhone-Modelle legen das Gegenteil nahe.  Sie würden sich dafür interessieren, wenn sie leichter an relevante Informationen herankommen würden ...
Pick-by-Vision in der manuellen Kommissionierung

Pick-by-Vision in der manuellen Kommissionierung

Anforderungen an die betriebliche Nutzung
Bei Unternehmen stößt die Nutzung von Datenbrillen als innovatives Assistenzsystem im operativen Betrieb zunehmend auf Interesse. Speziell in der manuellen Kommissionierung birgt der Einsatz von Datenbrillen bei der Kommissioniererführung mittels Pick-by-Vision das Potenzial, eine Verbesserung der Effizienz, Qualität und Ergonomie des Kommissionierprozesses zu bewirken. Aktuelle Pilotanwendungen verdeutlichen aber auch Problemfelder bei der Implementierung und Grenzen des Einsatzes. In diesem Beitrag wird auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche ein Überblick über Anforderungen an die Nutzung von Pick-by-Vision aus dem Blickwinkel der Logistik gegeben. Hierfür werden die Ergebnisse einer Anforderungsanalyse vorgestellt, bei der neben direkten Benutzer- und Systemanforderungen auch Anforderungen aus der Lagergestaltung und den organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert werden. Kostendruck, eine hohe Marktdynamik sowie ...
Lagerverwaltung und Transportkontrolle durch mobile Endgeräte

Lagerverwaltung und Transportkontrolle durch mobile Endgeräte

Effizienzsteigerungen in der Lagerverwaltung sind heutzutage nur noch möglich, wenn man das ERP-System möglichst eng an das Lager ankoppelt und der Transport zu und von den einzelnen Produktionsstellen unmittelbar EDV-technisch unterstützt wird. Dabei helfen so genannte Staplermonitore in Form von Touchscreen-PCs sowie Handheld-Geräte. Eine direkte Einbindung der Geräte in das Unternehmensnetzwerk ist dabei Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Betriebsablauf. Lagerverwaltung und Touchscreen-PCs Eine enge EDV-technische Verzahnung zwischen Verwaltung, Lagerhaltung und Produktion erscheint uns heute als eine Selbstverständlichkeit. Dennoch gibt es gerade in Bezug auf die Integration des Lagers noch Optimierungsbedarf. Oft wird immer noch „auf Zuruf“ gearbeitet und Buchungen zu anderen Zeitpunkten als bei der tatsächlichen Entnahme/Einlagerung durchgeführt. Dazu kommt eine „Zettelwirtschaft“, bei der unnötig Papier produziert und verschoben wird. Der Einsatz ...
Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Flexible Robotersysteme für dynamische Logistikprozesse
Im Gegensatz zu standardisierten Produktionsprozessen müssen Roboter in dynamischen Logistikprozessen flexibel auf variable Umgebungsbedingungen und nicht standardisierte Güter reagieren. Durch Fortschritte in KI und Industrie 4.0 können Roboter komplexe Logistikaufgaben zuverlässig ausführen. Ein Beispiel ist die Depalettierung, bei der Roboter die Arbeitsumgebung mithilfe multi-modaler Sensordaten interpretieren.
Produktionslogistische Optimierung einer Fabrik auf Basis einer Business App

Produktionslogistische Optimierung einer Fabrik auf Basis einer Business App

Mobile Anwendung für praxisnahe Unterstützung einer Fabrikplanung und -optimierung
Durch die Wertschöpfung in Fabriken entsteht ein Großteil der Wirtschaftskraft. Gleichzeitig führen Umplanungen in Fabriken oft zu einer Einschränkung ihrer Performance. Ein Entwicklungsprojekt fokussiert nun einen Lösungsansatz für dieses Problem: Mit einer Business App wird der Weg zu einer optimierten Fabrik strukturiert dargestellt und mit Anwendungen so unterlegt, dass betriebliche Nutzer selbstständig eine Verbesserung erreichen können. Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie stellen die größte Gruppe im Unternehmensspektrum dar und beschäftigen die Mehrzahl an Menschen. Der Ort der Wertschöpfung, die Fabrik, bestimmt dabei in entscheidender Weise über die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten gilt es, die Fabrik produktionslogistisch zu optimieren, um Wettbewerbsvorteile zu halten und auszubauen. Dies ist die Voraussetzung dafür, in wirtschaftlich robusten Zeiten strukturelle ...
Celluveyor ‒ Omnidirektionale zellulare Fördertechnik

Celluveyor ‒ Omnidirektionale zellulare Fördertechnik

Hochflexible Automatisierung innerbetrieblicher Logistikprozesse
Die Hauptaufgabe fördertechnischer Systeme in der Intralogistik ist der Warentransport. Für komplexere Aufgaben sind oft zusätzliche mechanische Komponenten nötig. Dies führt zu hochspezialisierten, aber unflexiblen Anlagen. Der folgende Beitrag stellt das flexible Fördersystem Celluveyor vor, das dank modularer Bauweise und Software-Updates beliebige Layouts und fördertechnische Aufgaben mit nur einem System ermöglicht.​
Aus der Vergangenheit lernen

Aus der Vergangenheit lernen

Professor Stefan Spinler leitet den Lehrstuhl für Logistikmanagement an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Ein Gespräch darüber, ob Unternehmen hamstern sollten, Lean Management ausgedient hat und wieso ein digitaler Datenaustausch für das Risikomanagement hilfreich wäre.
Flexible Personaleinsatzplanung

Flexible Personaleinsatzplanung

Flexible Prozesse mitarbeiterfreundlich und energieeffizient gestalten
Durch Globalisierung und steigenden Kostendruck sind produzierende Unternehmen gezwungen, ihre Flexibilität zu erhöhen. Dabei wird vernachlässigt, dass eine flexible Personal- und Schichtplanung mit den richtigen Werkzeugen sowohl eine Befriedigung individueller Bedürfnisse von Mitarbeitern ermöglicht als auch Erfolge aus unternehmerischer Sicht durch die Senkung von Energiekosten erzielen kann.
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