Die zunehmende Anzahl an Modellen und Derivaten in der Automobilindustrie führt zu einer Zunahme an varianten Arbeitsvorgängen (AVOs) in der Montage. Die Planung solch varianter AVOs stellt eine besondere Herausforderung dar. Im Rahmen des Forschungsprojektes ARENA 2036 wurde eine Planungsmethodik für die Verteilung von Arbeitsvorgängen in die Haupt- und Vormontage mit dem Ziel einer variantenmixflexiblen Hauptmontage entwickelt. Die Automobilindustrie erlebt den Trend der Personalisierung [1] und dadurch eine signifikante Zunahme an Fahrzeugmodellen und eine steigenden Varianz innerhalb dieser Modelle [2]. Die Vielzahl an Produktvarianten führt mit variierenden Arbeitsinhalten zu Taktzeitspreizungen – ein Zustand, der die aktuell dominante Montagestruktur der getakteten Fließmontage an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit treibt und in sinkender Effizienz mündet [3, 4]. Eine Befähigung bestehender Montagesysteme zu einer höheren Variantenmixflexibilität durch Ansätze ...