Industrie 4.0

Industrie 4.0 beschreibt eine Abkehr von der klassischen automatisierten Fabrik, die große Mengen gleichartiger Produkte auf der Basis zentraler Produktionspläne herstellt. Vision ist die selbstorganisierte Fabrik, in der intelligente und teilautonome Objekte interagieren und es gelingt, die zunehmende Individualisierung der Produkte mit den Vorteilen von Großserienproduktion zu verbinden (Mass Customization). Wesentliche Konzepte von Industrie 4.0 sind cyber-physische Systeme, deren Vernetzung zum Internet der Dinge und die verbesserte Mensch-Technik-Interaktion (MTI) bzw. Human Maschine Interaction (HMI). Diese Systeme enthalten eine umfangreiche Sensorik (u. a. AutoID-Technologien und Smart Sensors) und statten Systeme und Produktionsobjekte mit erweiterten Fähigkeiten zur Umgebungserfassung aus.

Der Einfluss von CPS auf die Gestaltung von Produktionssystemen

Der Einfluss von CPS auf die Gestaltung von Produktionssystemen

Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Optimierung durch vernetzte Produktionseinheiten
Der Beitrag beschreibt insgesamt sieben Wirkungen von Cyber-Physical Systems (CPS) auf Produktionssysteme, darunter den Einfluss auf die Wandlungsfähigkeit, die Nutzung der dann deutlich umfangreicheren verfügbaren Fertigungsdaten sowie die Dehierarchisierung von Planung und Steuerung. Abschließend wird ein Forschungsansatz vorgestellt, mit dem die Wirkung von CPS auf Produktionssysteme erforscht werden kann.
Augmented Reality als Ersatz für die Aufbauanleitung in Papierform

Augmented Reality als Ersatz für die Aufbauanleitung in Papierform

Führende IT-Unternehmen investierten derzeit Millionen in die Weiterentwicklung von AR-Hardware. Im industriellen Versuchsfeld wird AR schon jetzt zur Montage- und Instandhaltungsassistenz eingesetzt. In diesem Artikel wird die Funktionsweise einer AR-Anwendung für die Selbstmontage vorgestellt, die langfristig die klassische Aufbauanleitung in Papierform ersetzen kann.
Big Data hat auch die Materialwirtschaft erreicht

Big Data hat auch die Materialwirtschaft erreicht

Wie Simulationen Wertströme optimieren und Wettbewerbsvorteile schaffen
Unter den Buzz-Words, die die Titel der Fachpresse in letzter Zeit füllten, ragen die Begriffe Internet der Dinge, Industrie 4.0 und Big Data deutlich heraus. Und bei Big Data assoziiere ich primär die Googles, Facebooks und Handy-Apps dieser Welt – Datenkraken, die moralisch eher schlecht als recht alles an Informationen sammeln, was ihnen in die Fangarme gerät.
Herausbildung von IIoT-Kompetenzen durch Subjektorientierung

Herausbildung von IIoT-Kompetenzen durch Subjektorientierung

Mitarbeiter fit machen für IIoT und Industrie 4.0
Gerade auf dem Shopfloor stellen die Einführung von Internet of Things-Technologien und damit verbunden, veränderte Organisationskonzepte, Prozesslayouts sowie digitale Kommunikationsformen neue Herausforderungen an die Mitarbeiter dar. Zum Schließen dieser Lücke stellt der vorliegende Beitrag den subjektorientierten Ansatz zur Entwicklung von industriellen IoT-Kompetenzen des Anwendungszentrums Industrie 4.0 vor.
Pay-per-Use für den Maschinenbau

Pay-per-Use für den Maschinenbau

Flexibilität und Effizienz durch softwarebasierte Produktdifferenzierung in der Industrie 4.0
Losgröße 1 ist ein wichtiges Ziel der Industrie 4.0 Automatisierung. Warum sollten die Maschinen und Anlagen deshalb nicht als Losgröße 1 geordert und über Pay-per-Use abgerechnet werden können? Die Kombination aus einer zuverlässigen Anbindung an Cloud/Server-Systeme des Maschinenherstellers mit dem Einsatz eines professionellen Lizenzmanagementsystems eröffnet dieses Geschäftspotenzial.
Individualisierte Arbeitsassistenz in der Produktion

Individualisierte Arbeitsassistenz in der Produktion

Die Förderung gesunder, sicherer und wettbewerbsfähiger Arbeit ist eine bedeutende Herausforderung in der industriellen Produktionsplanung. Gerade in Arbeitssystemen mit hohem Anteil manueller Arbeit ist dies von zentraler Bedeutung und eine entsprechende Gestaltung erforderlich. Der Beitrag diskutiert die Potenziale hybrider Mensch-Roboter-Arbeitssysteme zur Gestaltung von Arbeit mit individueller Technikunterstützung.
Sicherheit im industriellen Internet der Dinge

Sicherheit im industriellen Internet der Dinge

Herausforderungen und Konzepte
In zahlreichen Branchen und Anwendungsbereichen bietet das industrielle Internet der Dinge (IIoT) mit der Vernetzung intelligenter Objekte eine Vielzahl an Möglichkeiten und Chancen. Hinsichtlich der Sicherheit solcher Systeme entstehen jedoch, durch den hohen Verteilungsgrad sowie den Umfang und die Dynamik der Vernetzung ganz neue Herausforderungen. Ebenso können die Auswirkungen von Angriffen drastisch sein.
Zeit für das nächste Level

Zeit für das nächste Level

Ulrich Dittmaier ist Experte bei Bosch Rexroth im Bereich des Additiven Manufacturing. Fabriksoftware sprach im Interview mit ihm über den technologischen Status Quo des 3D-Drucks. Wie sehen künftige Entwicklungen aus und welche Rolle die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit dabei spielt können Sie in diesem Beitrag lesen.
Benutzerschnittstellen im Kontext von Industrie 4.0

Benutzerschnittstellen im Kontext von Industrie 4.0

In diesem Beitrag werden einige technische Ansätze zur Gestaltung von benutzerfreundlichen Mensch-Maschine-Schnittstellen im Bereich Hardware und Software vorgestellt. In diesem Zuge werden einige bereits erkennbare Potenziale diskutiert, die sich aus der Nutzung dieser Technologien ergeben, um damit Geringqualifizierten weiterhin eine Teilhabe an effizienten, wertschöpfenden Tätigkeiten im industriellen Umfeld zu ermöglichen.
Technologien für flexible Robotersysteme

Technologien für flexible Robotersysteme

Innovative Robotersysteme für Kleinserienfertigung und Einzelstückproduktion
Für Unternehmen mit kleineren Produktionsgrößen sind die verfügbaren Automatisierungslösungen oft nicht rentabel. Im EU-geförderten Projekt SMErobotics entwickelt deshalb ein Konsortium aus Forschungs- und Industriepartnern eine neue Generation von vielseitigen, einfach und schnell anpassbaren Robotersystemen. Der Beitrag zeigt die aktuellen Ergebnisse des Projekts an zwei Beispiel auf.
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