Digitalisierung

Die neuen Möglichkeiten, Geschäftsprozesse durch digitale Technologien zu verbessern, sind nahezu unendlich. Nie war es so einfach, Abläufe zu beschleunigen, Fehler zu vermeiden, bisher nicht gehobene Effizienzpotenziale zu erschließen und dabei gleichzeitig noch die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden, z.B. durch stärkere Individualisierung des Leistungsspektrums zu erhöhen. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass die neuen Technologien sich auch später noch nahtlos erweitern und integrieren lassen. Lesen Sie im folgenden, welche Möglichkeiten bestehen und worauf Anwender achten sollten.

Pick-by-Vision in der manuellen Kommissionierung

Pick-by-Vision in der manuellen Kommissionierung

Anforderungen an die betriebliche Nutzung
Bei Unternehmen stößt die Nutzung von Datenbrillen als innovatives Assistenzsystem im operativen Betrieb zunehmend auf Interesse. Speziell in der manuellen Kommissionierung birgt der Einsatz von Datenbrillen bei der Kommissioniererführung mittels Pick-by-Vision das Potenzial, eine Verbesserung der Effizienz, Qualität und Ergonomie des Kommissionierprozesses zu bewirken. Aktuelle Pilotanwendungen verdeutlichen aber auch Problemfelder bei der Implementierung und Grenzen des Einsatzes. In diesem Beitrag wird auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche ein Überblick über Anforderungen an die Nutzung von Pick-by-Vision aus dem Blickwinkel der Logistik gegeben. Hierfür werden die Ergebnisse einer Anforderungsanalyse vorgestellt, bei der neben direkten Benutzer- und Systemanforderungen auch Anforderungen aus der Lagergestaltung und den organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert werden. Kostendruck, eine hohe Marktdynamik sowie ...
Smart Glasses zur Unterstützung von Logistikdienstleistungen

Smart Glasses zur Unterstützung von Logistikdienstleistungen

Bedarfsorientierte Informationsbereitstellung zur Prozesssteuerung
Smart Glasses bieten neue Möglichkeiten der Informationsbereitstellung. Im Forschungsprojekt Glasshouse entwickeln die Universität und die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit den Logistikdienstleistern Hellmann World-wide Logistics und der Meyer & Meyer Holding sowie dem IT-Dienstleister pco eine cloud-basierte Lösung für den Logistiksektor.
One Touch – alles andere wäre Verschwendung

One Touch – alles andere wäre Verschwendung

Wie digitale Technologien verschwendungsarme Prozesse im Lager ermöglichen
Die Automatisierung der Abläufe in der Intralogistik schreitet immer weiter voran. Doch meist beziehen sich die Fortschritte nur auf Teilprozesse, während weiter Unterbrechungen zwischen den einzelnen Tätigkeiten bestehen. Erst durch die Kombination von digitalen Technologien und der konsequenten Umsetzung von Lean-Prinzipien können echte Effizienzsteigerungen erzielt werden. Dieser Beitrag vergleicht die Abläufe der konventionellen Lagerlogistik mit dem Zielbild der „One Touch-Logistik“ und beschreibt Erfolgsfaktoren für die Umsetzung unterbrechungsfreier Prozesse.
Höhere Effizienz und neue Geschäftsmodelle

Höhere Effizienz und neue Geschäftsmodelle

Die Vernetzung bietet Unternehmen neue Chancen – und Herausforderungen
Die Vernetzung von Maschinen, Gegenständen und Assets macht aus Fabriken „Smart Factories“, die sich in letzter Konsequenz auf der Basis intelligenter Technologien selbst steuern. Aber was steckt hinter Begriffen wie „Industrial Internet of Things (IIoT)“ und „Industrie 4.0“? Und was daran ist so revolutionär, dass sie die industrielle Landschaft auch in Deutschland fundamental verändern werden?
KI revolutioniert die Fertigungs-IT

KI revolutioniert die Fertigungs-IT

Potenziale und Anwendungen in der Smart Factory
Auch wenn noch lange die eigentlichen Anwendungen im Fokus der Fertigungsindustrie stehen werden, so kann man den technologischen Einfluss auf IT-Lösungen für die Smart Factory kaum mehr leugnen, insbesondere wenn es dabei um Künstliche Intelligenz (KI) geht. Aber nicht nur die Wissenschaft beschäftigt sich mit diesem Thema. Auch in der Industrie sind mittlerweile viele innovative KI-Lösungen angekommen – und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.
PLUGandWORK – Maschinen und Komponenten für Industrie 4.0 befähigen

PLUGandWORK - Maschinen und Komponenten für Industrie 4.0 befähigen

PLUGandWORK ist ein Konzept zur Interoperabilität in Industrie 4.0, bestehend aus konkreten Lösungen zur semantischen Beschreibung von Maschinen und Anlagen sowie deren Komponenten. Ziel ist es, manuelle Konfigurationsarbeiten weitgehend zu reduzieren und so allgemein verständliche, schnelle und sichere Verbindungen von Geräten und überlagerter Software zu erreichen. Ein spezielles Ziel der Maschinenanbindung nach dem PLUGandWORK-Prinzip ist es, die Aufwände zur Verbindung von Maschinen an ein übergeordnetes Manufacturing Execution System (MES) drastisch zu reduzieren. Heutige manuelle Konfigurationsarbeiten können sich Anlagenbetreiber, Maschinenbauer und MES-Anbieter nicht mehr leisten (siehe Bild 1). Damit PLUGandWORK funktioniert, benötigen Maschinen und Anlagen sowie Automatisierungskomponenten Selbstbeschreibungen, und zwar möglichst in standardisierter Form. Jedes MES, das diesen Standard „versteht“, kann sich dann aus diesem Datenhaushalt bedienen. Und ...
Digital auf der Baustelle

Digital auf der Baustelle

Mit Assistenzsystemen Bauprozesse erfolgreich optimieren
Auf Baustellen sind viele Prozesse noch analog, obwohl der Druck zur Digitalisierung wächst. Besonders in der Elektroinstallation ist die Verbindung zu BIM-Modellen schwach. Der Verlauf von Stromleitungen wird oft manuell vor Ort bestimmt und dokumentiert, was zeit- und kostenintensiv ist. Wie kann Digitalisierung diese manuellen Schritte ersetzen und die Dokumentation verbessern?
IT-Sicherheit in der Fabrik

IT-Sicherheit in der Fabrik

Zunehmende Vernetzung, Konvergenz und Integration lässt Bedrohungen der Standard-IT auch in der Industrie- und Automatisierungstechnik an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig sind klassische Methoden der Informationssicherheit ohne Weiteres auf die Fabrik zu übertragen. Spezifische Systeme, Anwendungen und Prozesse erfordern Modifikationen, nicht zuletzt konzeptioneller Art. Das Vorgehensmodell „IT-Grundschutz“ des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kann hier mit zusätzlicher Anpassungsarbeit eine Grundabdeckung bieten. Die Automatisierung von Maschinen oder Verfahrensschritten ist seit jeher ein probates Mittel zur Optimierung von Produktionsprozessen. Gerade in den Industrieländern ist seit Jahren ein hoher Automatisierungsgrad vorzufinden [1]. Die Automatisierung von bisher manuell gesteuerten Prozessen erfordert den Einsatz umfangreicher Sensorik und Aktorik. Die zunehmend komplexeren Szenarios führen zu starker Vernetzung der ...
Industrie 4.0

Industrie 4.0

Einfluss der Digitalisierung auf die fünf Lean-Prinzipien Schlank vs. Intelligent
Die WiriTec GmbH hat sich seit ihrer Gründung 2009 auf die Entwicklung und Implementierung von IT-Lösungen für das Energie- und Ressourcenmanagement spezialisiert. Unsere ISO 50001 zertifizierten Energiedaten-Managementlösungen unterstützen den gesamten Prozess, von der Messdatenerfassung bis hin zu Unternehmensprozessen wie Verbrauchsprognosen, Abrechnungen, Energieumlagen, Lastmanagement sowie Immobilien-, Anlagen- und Energiekennwerten.
Trends und Herausforderungen bei Fabriksoftware

Trends und Herausforderungen bei Fabriksoftware

Neue Technologien revolutionieren den Einsatz von Software in Fertigung und Logistik
Fabriksoftware entwickelt sich rasant weiter und prägt zunehmend die Fertigung und Logistik. Vom einfachen ERP-System bis zu komplexen Cyber-physischen Systemen – Technologien wie verbesserte Konnektivität und kostengünstige Mikroelektronik treiben den Wandel voran. Dieser Beitrag beleuchtet sechs Trends, die die Fabriksoftware der Zukunft maßgeblich beeinflussen werden.
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