Es gibt kaum ein Unternehmen, welches nicht von sich behauptet, in hohem Maße flexibel zu sein. Wo sie vermeintlich noch zu wenig ausgeprägt ist, wird sie vehement als überlebensnotwendig postuliert – die Flexibilität. Sie wird einerseits häufig verwechselt mit der Fähigkeit, unsaubere Prozesse und Schlampigkeiten der Durchführung noch zu kompensieren, andererseits meist assoziiert mit der Bereitschaft bzw. Verpflichtung der Mitarbeiter, Kapazitätsschwankungen abzufedern, woher diese auch immer kommen mögen, häufig mit dem Ziel geringstmöglicher Zusatzkosten. Heute freilich, in Zeiten immenser Nachfrageflaute, treten im Lichte von Mitarbeiterabbau unverhohlen die engen Grenzen dieses von Managern vielbeschworenen Schlagworts heraus. Wenn Flexibilität schon als eine so wichtige Eigenschaft erachtet wird, wie kann sie überhaupt erfasst und wo ganz real wahrgenommen werden? Im Zentrum hochflexibler Fertigungssysteme steht unweigerlich eine intelligente ...