Aufbauend auf bestehenden Konzepten der Materialwirtschaft sowie der Idee der gemeinsamen Planung, Prognose und Bestandsführung (engl. kurz CPFR) wird in diesem Beitrag ein Ansatz für die kollaborative Materialbedarfsplanung in der flexibilitätsorientierten Prozessindustrie vorgestellt. Die Anwendungsmöglichkeiten werden anhand einer Wertschöpfungskette aus der Aluminiumindustrie skizziert. Für eine Supply Chain stellt Flexibilität einen der wesentlichen kritischen Erfolgsfaktoren dar, um unter komplexen Geschäftsbedingungen in einem dynamischen Umfeld mit kurzen Innovations- und Produktlebenszyklen erfolgreich sein zu können. Damit die zunehmende Unsicherheit und die Komplexität bewältigt werden können, werden mehr Informationen benötigt. Ein Informationsaustausch zwischen den Unternehmen hat sich hierbei als effektive Strategie herausgestellt, um den Informationsfluss entlang der Supply Chain zu verbessern. Die dazu entwickelten Supply-Chain-Tools und Konzepte, wie ...