Archiv: Artikel

„Mehr Freiraum für kreative Arbeit“

„Mehr Freiraum für kreative Arbeit“

Künstliche Intelligenz ist ein Schlagwort der Stunde – mit ihr sind Fortschritt und Innovation verknüpft. Fabriksoftware sprach mit Christian Patron, dem Leiter für Innovationen, Digitalisierung, Data Analytics bei der BMW Group über ihre Bedeutung für den Münchner Automobilkonzern. Welche Rolle spielt die künstliche Intelligenz generell im Automobilsektor? Für den Automobilbau sehen wir das größte Potential für KI-Anwendungen in automatisierten Bilderkennungsverfahren. Mit einer schnellen, zuverlässigen und effizienten Entscheidung, ob ein Teil richtig verbaut bzw. fehlerfrei ist, kann KI einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsarbeit leisten und dabei den Menschen von monotonen Kontrollaufgaben entlasten. Einen echten Mehrwert leisten KI-Anwendungen, wenn sie auch unter den Bedingungen der Serienproduktion einsetzbar sind und dabei zum integralen Bestandteil unserer Prozesse werden – also mit wechselnden Lichtverhältnissen zurechtkommen, nicht ...
Transparenz in der Schalttafelmontage Datenverfügbarkeit durch Digitalisierung

Transparenz in der Schalttafelmontage Datenverfügbarkeit durch Digitalisierung

In der kundenorientierten Schalttafelmontage besteht die Notwendigkeit einer flexiblen Prozesssteuerung sowie der Reaktionsfähigkeit gegenüber nachträglichen konstruktiven Anpassungen. Analoge Informationsflüsse sowie die zeitlich weit vor Montagebeginn liegende physische Materialzuordnung zu den jeweiligen Aufträgen bilden diesen Sachverhalt nicht ausreichend ab. In diesem Beitrag wird daher ein System zur digitalen Kommunikation und einem flexiblen Materialeinsatz vorgestellt. Die Schalttafelmontage ist ein manuell geprägter Prozess, der einem immer größer werdenden Individualisierungscharakter unterliegt und dem Druck kürzer werdenden Lieferzeiten ausgesetzt ist [1]. Kurzfristige Änderungen verlangen nach weniger starren Strukturen hin zu einer kundenspezifischen Auftragsabwicklung [2]. Während des Produktentstehungsprozesses sind viele verschiedene Informationen notwendig [3]. Trotz der voranschreitenden Digitalisierung wird im Bereich der ...
Sicherheit im Internet der Dinge leicht gemacht

Sicherheit im Internet der Dinge leicht gemacht

Gerhard Wunder, FU Berlin und Fraunhofer HHI, Andreas Müller, Robert Bosch GmbH, Christof Paar, Ruhr-Universität Bochum, Hans D. Schotten, TU Kaiserslautern, Thomas Wollinger, Escrypt GmbH, Eduard Jorswieck, TU Dresden und Aydin Sezgin, Ruhr-Universität B Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist – wie alle IT-Systeme – durch Angriffe verwundbar [1]. Dies ist durch zahlreiche aufsehenerregende Vorfälle aus jüngster Zeit belegt, bspw. das „Hacken“ in fahrende Autos bei hoher Geschwindigkeit oder sogar Eingriffe in lebenserhaltende medizinische Implantate. Bei der Absicherung des IoT müssen allerdings spezifische Herausforderungen bewältigt werden, die bis heute nur unvollständig gelöst sind. Dazu gehören z. B. die oftmals sehr beschränkten Rechen-, Speicher- und Energieressourcen der häufig drahtlos vernetzten IoT-Geräte, die hohen Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit sowie nicht zuletzt auch der hohe Kostendruck. Vor diesem ...
Evolution der Werkzeugkiste Der Reifegrad der Methoden in der Industrial Security

Evolution der Werkzeugkiste Der Reifegrad der Methoden in der Industrial Security

Nach einem Spätstart hat die OT-Security in den letzten Jahren bedeutend gegenüber der IT-Security aufgeholt. Viele technische IT-Sicherheitsmaßnahmen sind auch für Maschinen und Anlagen verfügbar. Das Bild des Security-Reifegrads im OT-Feld ist jedoch komplexer und bruchstückhafter, wie der vorliegende Beitrag zu zeigen versucht. Bestimmte Grundfragen und Widersprüche der IT-Security werden hier besonders deutlich und müssen daher möglicherweise in der OT-Security selbst gelöst werden. Wie sicher ist meine Fabrik, Anlage oder Maschine vor Hackerangriffen und anderen IT-Sicherheitsvorfällen? Wie ist es in dieser Hinsicht um meine Supply-Chain bestellt, also die Produkte, Prozesse und Systeme meiner Zulieferer und Dienstleister? In Zeiten voranschreitender Arbeitsteilung und immer weiter zunehmender Vernetzung stellen sich diese Fragen immer drängender. Zu ihrer Beantwortung existiert nicht ein, sondern eine Vielzahl von Vorgehen. Manche davon sind in ...
Kein willenloser Arbeiter

Kein willenloser Arbeiter

Florian Beuß ist Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP und ein Experte für digitale Assistenzsysteme. Er weiß, was einen guten Assistenten ausmacht, warum Bevormundung nicht dazu gehört und was mit Künstlicher Intelligenz noch möglich ist. Herr Beuß, bekommen Sie in Ihrem Arbeitsalltag Rückenschmerzen?  Zum Glück nur sehr selten. Als Wissenschaftler bleibt es nicht aus, dass man viele Stunden vor dem Computer verbringt und die sitzende, monotone Position den Rücken belastet. Ich versuche jedoch, die PC-Arbeit mit praktischer Labortätigkeit auszugleichen. Hier kann ich mich dynamisch bewegen und schone so meine Bandscheiben. Assistenzsysteme sollen in der Produktion helfen, Haltungsschäden zu vermeiden. Erst mal grundsätzlich: Was sind Assistenzsysteme? Als Assistenzsystem wird jedes System verstanden, das den Menschen im Arbeitsprozess unterstützt – ob physisch oder kognitiv. Ein einfaches ...
Nicht nur im Kopf – sondern sichtbar

Nicht nur im Kopf – sondern sichtbar

Sich zu entscheiden, fällt oft schwer – besonders, wenn es tausende von Varianten gibt. Keine Seltenheit in der Fabrik, wenn neue Produkte entwickelt werden. Was da hilft: alle Möglichkeiten sichtbar zu machen. Das kann PAVED, ein Tool zur Visualisierung. Ein Gespräch mit Lena Cibulski vom Fraunhofer IGD in Darmstadt, die PAVED mitentwickelt hat. Was macht Entscheidungen in der Produktentwicklung so schwierig? In der Produktentwicklung wie auch in vielen anderen Bereichen der Industrie hat man es oft mit Zielgrößen zu tun, die nicht alle gleichzeitig optimiert werden können. Ein klassisches Beispiel dafür ist der Konflikt von Kosten und Effizienz. Man kann bei einem sehr günstigen Produkt eben keine überdurchschnittliche Effizienz erwarten. Das bedeutet: Es gibt in solchen Fällen keine eindeutige optimale Lösung, sondern viele Lösungen mit unterschiedlichen Konsequenzen. Dann gilt es aus diesen Entscheidungsmöglichkeiten den besten Kompromiss zu ...
Einfacher Einstieg ins IIoT für KMU mit schlüsselfertigen Lösungen

Einfacher Einstieg ins IIoT für KMU mit schlüsselfertigen Lösungen

Effizienter Service und Wartung dank cloudbasierter IIoT-Komplettlösungen
Schlüsselfertige Komplettlösungen aus der Cloud sind ein einfacher, günstiger und schneller Einstieg für KMUs in das Industrial Internet of Things (IIoT). Sie ermöglichen die Nutzung relevanter Daten, um Stillstände und Ausfälle von Maschinen, Anlagen und Geräten zu vermeiden und das Service- und After-Market-Geschäft margenträchtig auszubauen.
IT – inspired by you.

IT – inspired by you.

MES genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten
Industrie 4.0 und die damit verbundene Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette sind zentrales Thema in der deutschen Fertigungsindustrie. MES gilt dabei als einer der Enabler für Industrie 4.0. Denn Kern von Industrie 4.0 ist die intelligente Vernetzung zwischen Menschen, Objekten und Systemen, die dynamische Reaktionen und Echtzeitinformationen ermöglicht. Genau hier setzt das Manufacturing Execution System von GFOS an.
CO2 reduzieren und wettbewerbsfähig bleiben

CO2 reduzieren und wettbewerbsfähig bleiben

Kompensieren Sie noch oder haben Sie den CO2-Verbrauch Ihrer Produktionsprozesse bereits im Blick? Sie können Ihre CO2-Bilanz verbessern – vorausgesetzt Sie wissen, wo Sie ansetzen müssen. Im Interview sprachen wir mit Professor Nico Hanenkamp von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.
Die smarte Robot Factory im Brownfield

Die smarte Robot Factory im Brownfield

Ein Anwendungsbeispiel der Open Industry 4.0 Alliance
Das Open Industry 4.0 Alliance-Mitglied KUKA hat die Nase vorn: Fertigungszellen im laufenden Betrieb mit der Cloud verbinden und im Sinne von Smart Factory umwandeln. Das gelang nur dank der Teamarbeit zwischen Alliance-Mitgliedern, allen voran Fujitsu, SAP und 3d Signals. Dank ihrer Verbindung zur Cloud erreichen KUKA-Roboter höhere Durchsätze, Fertigungstransparenz sowie Predictive Maintenance.
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